23.08.2009
Seit Wochen schon hält die US-amerikanische Opel-Mutter General Motors (GM) nicht nur die Belegschaft der deutschen Opel-Werke, sondern auch die etablierte Politik der Bundesrepublik sprichwörtlich zum Narren. Der Verwaltungsrat von GM fährt ganz offensichtlich eine Hinhaltetaktik im Hinblick auf die notwendige Entscheidung zu einem bevorzugten Bieter für den angeschlagenen deutschen Traditions-Autobauer. Hintergrund dürfte die Tatsache sein, daß die bundesdeutsche Politik den österreichischen Zulieferer Magna als Kandidaten für eine Übernahme Opels favorisiert, während GM den belgischen „Finanzinvestor“ (zu deutsch „Heuschrecke“) RHJI lieber als bevorzugten Bieter sehen würde.
Daß sowohl die Bundesregierung, als auch die Ministerpräsidenten der Länder mit Opel-Werken - darunter Hessen - Magna als Bieter bevorzugen, wird schon daran deutlich, daß für den Fall, daß sich der GM-Verwaltungsrat für RHJI entscheiden sollte, keinerlei deutsche Staatshilfen bereitgestellt würden. Zunächst ausnahmsweise eine äußerst positive Entscheidung der etablierten Politik, die im Falle von Opel ja bereits genug Flurschaden angerichtet hat. Nun scheint es aber so, daß der GM-Verwaltungsrat genau diese Tatsache moniert, und daher eine endgültige Entscheidung im Bieter-Wettstreit weiter hinauszuzögern versucht. Dies wiederum könnte schon in absehbarer Zeit bedeuten, daß die Pläne von Wirtschaftsminister zu Guttenberg (CSU), Opel in die Insolvenz zu treiben, aufgehen würden. Mit allen verheerenden Folgen für die rund 39.000 deutschen Opelaner. 
Jörg Krebs ist hessischer
NPD-Spitzenkandidat zur
Bundestagswahl 2009
Die NPD sieht sich durch die jüngste Entwicklung jedenfalls in ihrer von Anfang an vertretenen Auffassung bestätigt und bestärkt, daß nur eine Opel-Übernahme durch den deutschen Staat, respektive die betroffenen Bundesländer, in Frage kommen kann. Nur eine Lösung unter dem Schlagwort „Opel zurück in deutsche Hände“ bzw. eine endgültige Loslösung von den US-Amerikanern kann unserer Meinung nach dauerhaft zu einer Gesundung dieses alten deutschen Unternehmens führen. Dafür brachten die politisch Verantwortlichen hierzulande aber bisher leider nicht den Mut auf und sie werden ihn auch in Zukunft wohl nicht aufbringen. Leidtragende dieses haarsträubenden Krisenmanagements sind in erster Linie die Opelaner, denen es auch wenig nützt, wenn Merkel und Konsorten im laufenden Wahlkampf nun auf dicke Hose machen und mit Kraftsprüchen versuchen, den GM-Verwaltungsrat zu einer baldigen Entscheidung bezüglich eines bevorzugten Bieters für Opel zu drängen.
Fakt ist und bleibt, daß Opel in 2009 wohl einen Verlust vor Zinsen und Steuern in Höhe von 2,4 Milliarden Euro einfahren wird. Und das trotz der Tatsache, daß das Unternehmen in diesem Jahr noch von der Abwrackprämie profitiert. An eine Rückkehr in die operative Gewinnzone ist einem Konzept des Opel-Managements zufolge erst wieder im Jahre 2011 zu denken. Zuvor haben die Opelaner aber am kommenden 27. September 2009 - zur Bundestagswahl - noch die Möglichkeit, Angela Merkel und die anderen Polit-Versager abzuwracken, um damit eine wirklich bessere Politik für Deutschland zu ermöglichen. Dies gelingt am besten dadurch, daß man beide Wahlkreuze bei der volkstreuen NPD macht.
Jörg Krebs,
NPD-Landesvorsitzender Hessen
Hier finden Sie ältere Pressemitteilungen der Hessen-NPD zu Opel:
www.news4press.com/hessen-npd-zu-opel_1
www.news4press.com/hessen-npd-zu-opel_2
www.news4press.com/hessen-npd-zu-opel_3