07.11.2009
Die Gegner des anständigen Deutschlands hatten sich viel vorgenommen für den heutigen Tag. In riesigen Lettern stand am Friedberger Bahnhof geschrieben "07.11. NPD-Aufmarsch verhindern". Daraus wurde, anders als noch am 1. August, am heutigen Sonnabend nichts. Vielmehr konnte die hessische NPD innerhalb von drei Tagen drei wichtige Siege erringen. Am zurückliegenden Donnerstag siegte sie vor dem Verwaltungsgericht in Gießen, am gestrigen Freitag vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel und am heutigen Tage auf den Straßen der Wetterauer Kreisstadt Friedberg. Somit konnte das Demo-Motto "Demonstrationsfreiheit auch für politisch Andersdenkende" auch in die Tat umgesetzt werden. 
Nach einer über dreistündigen Verzögerung konnten sich die rund 100 Nationalisten schließlich auf einer leicht abgeänderten Route von der Friedberger Burg aus in Bewegung setzen. Zuvor hielt das hessische Landesvorstandsmitglied Daniel Knebel eine mitreißende Rede im Rahmen der Auftaktkundgebung vor der Burg in Friedberg. Danach ging es etwa 3 Kilometer quer durch die Friedberger Innenstadt zum Endpunkt am Bahnhof. Vor dem Bahnhof ergriffen der NPD-Landesvorsitzende Jörg Krebs, sowie der Parteivorsitzende Udo Voigt das Wort. In eindringlichen Worten geißelten beide Redner die antifreiheitlichen Zustände in der Bundesrepublik. Gegen 17.00 Uhr konnte der Versammlungsleiter Stefan Jagsch dann schließlich eine unter schlechten Wetterbedingungen durchgeführte, aber dennoch letzten Endes erfolgreiche Demonstration der nationalen Opposition beenden.
Ein ausführlicher Bericht folgt ggf. zu einem späteren Zeitpunkt.