14.11.2009
Derzeit gedenken rund 700 Nationalisten des am 29. Oktober 2009 verstorbenen stellvertretenden NPD-Parteivorsitzenden und Rechtsanwaltes Jürgen Rieger im fränkischen Wunsiedel. Der bayerische Verwaltungsgerichtshof hatte zuvor das Verbot des vom NPD-Parteivorstand angemeldeten Trauermarsches aufgehoben. Das Landratsamt Wunsiedel hatte versucht, das Gedenken an unseren Kameraden zu verhindern - vergebens. Der Richterspruch erfolgte auch sehr zum Leidwesen des linkslastigen Wunsiedler Bürgermeisters Karl-Willi Beck (CSU), der sich bereits in der Vergangenheit als erbitterter Gegner der Demonstrationsfreiheit profilieren konnte. 
Laut Polizeiangaben sind seinem Aufruf zur "Gegendemonstration" gerade einmal 220 ewiggestrige Gutmenschen gefolgt. Darunter sollen sich allein rund 200 gewaltbereite linke Autonome befinden, aus deren Reihen bereits ein halbes Dutzend Personen von der Polizei festgenommen wurde. Bei den linksextremen - selbsternannten - "Demokraten" sollen vor allem Waffen aller Art, aber auch verschiedene Drogen gefunden worden sein. Der Trauermarsch der nationalen Opposition verlief dagegen - dem Anlaß entsprechend - absolut friedlich und hochdiszipliniert.
Jörg Krebs
Aktueller Nachtrag: Bis zum späten Nachmittag erhöhte sich die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch auf rund 1000.