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30.12.2009

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Schweinegrippeimpfstoff – 175 Millionen Euro Schaden zulasten des Steuerzahlers

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Die sogenannte Schweinegrippe war das Geschäft des Jahres für die Pharmaindustrie. Doch die Bürger als Steuerzahler sitzen derzeit auf 350 Millionen Euro Schaden.

Nur zu oft gehen Abgeordnete einer lukrativen Nebentätigkeit nach, noch öfter mehreren. Im ablaufenden Jahr 2009 gab es jedoch unzweifelhaft eine Gewinnergruppe, die ganze Arbeit geleistet hat: Die Hysterie mit der sogenannten Schweinegrippe. Nun aber sitzen die Länder auf einem Berg von mindestens 25 Millionen Impfdosen, die sie selbst zum Spottpreis von 7 Euro das Stück nicht loswerden. Eingekauft hatten die Länder diese für ursprünglich 14 Euro. Verschärft wird der Verlust durch eine Indiskretion der Staatssekretärin Gudrun Kopp (FDP).



Mindestens 350 Millionen Euro beträgt derzeit der Schaden, den die Bundespolitik und mit ihr die Länder aus der Hysterie um die sogenannte Schweinegrippe angerichtet hat. Nachdem 50 Millionen Impfdosen zum Stückpreis von 14 Euro geordert wurden, stellen die Länder, die verantwortlich für die Bevorratung sind, nunmehr fest, den gigantischen Arzneivorrat an Pandemrix-Impfstoff für die Bevölkerung nicht zu benötigen. Doch so einfach gestaltet sich eine Reduzierung der Bestellung nicht. Nun suchen die Länder verzweifelt weltweit Abnehmer.

Doch selbst zum halben Einkaufspreis von 7 Euro wird abgewunken. Zwar bestehe prinzipiell Interesse von zehn Staaten, darunter der Ukraine, Moldawien, der Mongolei und Albanien, jedoch noch nicht einmal zum halben Preis. Offensichtlich diesem Umstand geschuldet, schaltete sich nunmehr das Entwicklungshilfeministerium in die Verhandlungen ein. Die Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp (FDP) teilte demnach mit, daß die Länder mit dem Preis deutlich heruntergehen müßten, sofern sie den Impfstoff auch loswerden wollen. Eine Bemerkung, die vom Steuerzahler teuer bezahlt werden muß, haben doch potentielle Abnehmerländer damit von der bundespolitischen Ebene ein Zeichen erhalten, daß der Impfstoff deutlich überteuert eingekauft wurde und längst nicht – zumindest jetzt – mehr den Wert hat, wie er geordert wurde.

Daß die politisch Verantwortlichen für den absehbaren Millionenschaden juristisch zur Verantwortung gezogen werden – die Länder tragen das wirtschaftliche Risiko selbst, wie es lapidar heißt – ist indes nicht zu erwarten. Eine ggf. ausgeübte und gut dotierte Nebentätigkeit steht dann nicht im Vordergrund, hier berufen sich die „Experten“ gern auf die „Unabhängigkeit“ ihres Mandats. Beschweren muß sich der Steuerzahler indes aber auch nicht, ist er doch ganz allein für den Ausgang von Wahlen verantwortlich.

Quelle: www.npd-nol.de
 

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