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13.01.2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Ablehnende Haltung in der Völklinger Minarett-Frage besiegelt

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Am 12.01.2010 fand die Ausschusssitzung für Stadtentwicklung und Umwelt statt, in der der beantragte Vorbescheid bezüglich des Minarett-Baus diskutiert wurde. Auch der Vorsitzende der NPD-Fraktion, Frank Franz, hat sich mehrmals zu Wort gemeldet und deutlich gemacht, daß es hier nicht nur um eine baurechtliche Angelegenheit geht.

Schon bei einer ersten Ausführung machte Franz die ablehnende Haltung der NPD deutlich. Daß aber der Vertreter der Türkisch-Islamischen Gemeinde in Wehrden selbst die entsprechenden Argumente lieferte, die eine positive Bewertung geradezu ausschließen, konnte vorher niemand ahnen.

Nicht nur, daß der Vertreter der DITIB weiterhin beteuerte, es handele sich bei dem Minarett nicht um eine glaubensnotwendige Angelegenheit, sondern um eine „Verschönerung“ Wehrdens, was bezweifelt werden darf. Herr Subasi zeigte vielmehr noch einmal auf, wohin die Reise in Deutschland geht. Wahrscheinlich haben auch heute noch nicht alle Anwesenden verstanden, was gestern Abend offenbart wurde.



Der Vorsitzende der NPD-Fraktion im Völklinger Stadtrat, Frank Franz, heute Morgen:

„Ich bin mir noch nicht sicher, ob es Herrn Subasi von der DITIB nur so rausgerutscht war, oder ob er das ernsthaft als positiven Aspekt herausheben wollte. Ich war schon etwas irritiert, als er ausführte, daß die DITIB dem türkischen Staat gehört. Ab diesem Satz kann man sich eins und eins leicht zusammenzählen. Die Moschee in Wehrden, also das Gebäude, gehört der DITIB. Die DITIB wiederum gehört dem türkischen Staat, womit auch das Haus in Wehrden der Türkei gehört. Soweit so gut.

Wenn man aber nun weiß, was der türkische Ministerpräsident Erdogan vor gar nicht langer Zeit in Köln vor zig Tausenden Türken proklamierte, dann empfinde ich den Bau von Moscheen und Minaretten in Deutschland als eine Frechheit. Denn Erdogan steht stellvertretend für den türkischen Staat, dem eben diese DITIB und damit das Haus in Wehrden gehören. Wenn man also weiß, daß Erdogan bei besagter Veranstaltung in Köln diesen zig Tausenden Türken unter Jubel zurief, sie sollten sich stets bewußt sein, daß sie auch in Deutschland nicht zu Deutschen würden, sondern stets Türken blieben, was nicht falsch ist, dann kann man diese Minarette eben nicht als Glaubensbekenntnis oder als 'Verschönerung' begreifen, sondern als Symbol und de facto Landnahme der Türkei in unserer Heimat.

Dieser Zustand ist unerträglich. Darum wird die NPD-Fraktion alle rechtstaatlich legitimen Mittel ausschöpfen, um dieses Minarett zu verhindern. Wir werden die Bürger umfassend aufklären und auch in Zukunft dafür sorgen, daß die Völklinger wissen, mit wem sie es in ihrer Nachbarschaft zu tun haben.“

Die NPD wird sich auch am 19.01.2010 an einer Versammlung des Stadtteilforums in Wehrden beteiligen, bei der es um das besagte Minarett geht. Wir empfehlen allen Bürgern, sich an dieser Veranstaltung zu beteiligen.

Quelle: www.npd-saar.de

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