NPD-Landesverband Hessen

02.02.2010

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Schulhof-CD auf dem "Prüfstand"!

Wird beliebtes Wahlkampfmittel aus dem Verkehr gezogen?

Bonn- Bereits seit vielen Jahren erweist sich die allseits bekannte Schulhof-CD als werbewirksames Wahlkampfmittel, welche besonders unter Jugendlichen einen reißenden Absatz vorweisen kann.

Geht es nach dem Willen einiger Gutmenschen, wird die letzte Version dieser CD am kommenden Donnerstag von der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ (BPjM) in Bonn indiziert. Die Folge daraus wäre, daß die NPD ihren Tonträger nicht mehr in den Umlauf bringen darf. Zu der entscheidenden Sitzung des 12er-Gremiums werden auch drei Funktionäre der NPD anreisen. Frank Schwerdt (NPD-Rechtsabteilung), Jörg Hähnel (Amt Öffentlichkeitsarbeit) und Claus Cremer (Landesvorsitzender NRW) werden vor Ort die Interessen der Partei vertreten.



Den Antrag zur Indizierung hat das Landeskriminalamt Niedersachsen gestellt. Die CD sei geeignet, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen Person und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu gefährden, meinen die Kriminalen aus Hannover. Dort stört man sich schon an dem Titel „BRD vs. Deutschland“. Dahinter stehe die nationalistische Idee, die zum Kampf gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung aufrufe. Anstößig sind für die Antragsteller auch die folgenden Passagen:

„Laßt Euch diese Schulhof-CD nicht von pseudo-demokratischen Tugendwächtern wegnehmen. Kämpft für Euer Recht.“

„Sozialabbau, Massenarbeitslosigkeit, Überfremdung, Bildungsnotstand, Kriminalität, Werteverfall und Vereinsamung. Das sind die auffälligsten Symptome einer kranken Gesellschaft, die den Kampf aller gegen alle zum Prinzip erhoben hat....“

„Verlogene Heuchler in Politik und Medien versuchen, dieses System mit immer neuen Tabus, Denkverboten und einer Dauervergangenheitsbewältigung zu schützen.“

„Als junge Menschen mit Gefühlen, eigenem Willen, Kreativität und der Sehnsucht nach Identität und freiem Geist seid Ihr längst abgeschrieben.“

Das alles ist natürlich nur die Beschreibung der traurigen Wirklichkeit im jetzigen Deutschland wofür Tag für Tag neue Beweise geliefert werden. Das Kriminalamt in Niedersachsen scheint es nicht angenehm zu sein, dass diese traurige Wirklichkeit in derart offener Weise angesprochen wird.

Die Zensoren stören sich aber auch an dem schönen Begriff der „Volksgemeinschaft“. Der sei von der Propaganda im Dritten Reich verwendet worden und drücke die rassistische Ideologie aus. Daß bundesdeutsche Behörden fremdbestimmt sind, wird dadurch deutlich, dass der Satz „Wir kämpfen für unsere Freiheit, gegen Fremdbestimmung durch den Großen Bruder USA und gegen eine undemokratische Meinungsdiktatur“ als jugendgefährdend eingestuft werden soll.

Die Texte auf der CD bergen die Gefahr, „dass die noch nicht gereifte politische Einstellung der angesprochenen Kinder und Jugendlichen dadurch massiv beeinflusst und fehlgeleitet wird“, meinen die niedersächsischen Zensoren.

,,Da auch eine Schulhof-CD im Landtagswahlkampf in NRW zum Einsatz kommen soll, ist diese Entscheidung natürlich für unseren Landesverband von besonderer Bedeutung. Die Vergangenheit hat gezeigt, daß die NPD, im Gegensatz zu den Systemparteien, besonders die Jung- und Erstwähler für sich gewinnen kann. Diese CD dürfte einen großen Anteil daran haben. Ich rechne deshalb am Donnerstag mit einer reinen politischen Entscheidung, mit der man uns, auch in Hinblick auf die anstehende Landtagswahl, Knüppel zwischen die Beine werfen möchte. Wir sind darauf vorbereitet und können dementsprechend schnell reagieren.“, sagte Claus Cremer.

Quelle: www.npd.de

 

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