NPD-Landesverband Hessen

04.02.2010

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Linksradikales Wochenende in Zittau - OB Arnd Voigt ist gefordert, für die Sicherheit zu sorgen

Ein „antifaschistisches” Wochenende steht Zittau bevor, sofern die Stadtverwaltung sich nicht noch bequemt, dem einen Riegel vorzuschieben.

Ein Überbleibsel aus der DDR ist es, den Bürgern ein „breites gesellschaftliches Bündnis” vorzutäuschen, das es tatsächlich aber nicht gibt. Auf diesen - nicht nur - Selbstbetrug setzt auch die Partei „DIE LINKE.” weiter, insbesondere deren extremistischer Zirkel, wie der „ANTIFA-Lausitz”. Die Linksradikalen wollen am kommenden Wochenende in Zittau im „Café Emil” des Alraune e.V. die bundesweit beworbene Veranstaltung „Antifa-Soli-Weekend” begehen.



„Ein antifaschistisches Wochenende findet am 5. und 6.Februar im Café „Emil”, Mandauer Berg 13, statt. Dieses wird von der Antifa Lausitz, dem Tamara Bunke e.V. und dem Autonomal Versand organisiert (…) Unterstützt wird das Soli-Wochenende im „Emil” von der Partei Die Linke.”, schrieb die Sächsische Zeitung unlängst ahnungslos. Wer hinter den vorgeblich drei Organisatoren - Antifa-Lausitz, Tamara-Bunke e.V. und Autonomal Versand - steht, blieb unerwähnt. Dabei bedarf es nicht viel Recherche, um Linksradikale aus der Partei „DIE LINKE.” als tatsächliche Organisatoren auszumachen.

Den maßgeblichen Kreis der Antifa-Lausitz bilden Mitglieder des Stadtverbandes Zittau der Partei „DIE LINKE.” So war der einstige eNetzauftritt der Linksextremisten auf Tuomo Neumann angemeldet, der 2006 in die Schiedskommission der örtlichen Linkspartei gewählt wurde. Als die Antifa-Lausitz sich weiter radikalisierte, zog diese mit ihrer eNetz-Präsenz auf einen ausländischen Server, um letztendlich den Netzauftritt auf einem US-Server als sogenannte „Subdomain” zu platzieren. Im Zusammenhang mit dem Verdacht eines Mordaufrufs im Jahr 2007 konnte dennoch gegenüber der Staatsanwaltschaft dargelegt werden, daß es sich um die gleiche elektronische Netzpräsenz handelt.



Tat sich ehemals bei der Antifa-Lausitz Jens Thöricht hervor, der ebenfalls Mitglied der Linkspartei ist und sich mit dem linksradikalen Gedankengut bei der Partei „DIE LINKE.” bis in den sächsischen Landesvorstand hochdiente, so ist es heute Marcel Renner, ebenfalls Mitglied der Linkspartei. Daneben ist es Ramona Gehring, die bei den Linksradikalen auffällt. Gehring ist zugleich Mitglied des Stadtvorstandes Zittau der Linkspartei. Doch dies scheint Gehring nicht zu reichen. Das bevorstehende „Antifa-Wochenende” wird gemäß Eigendarstellung vom „Tamara-Bunke e.V.” organisatorisch unterstützt, dem - wen wundert es - Ramona Gehring selbst vorsteht.

Bleibt noch der dritte Organisator im Bunde, der „Autonomal Versand”. Dem Prädikat eines linksradikalen Antifa-Versandes näher kommend, bietet dieser nicht nur Fahnen der linksextremistischen Antifa an, auch Anstecker, die den „Anarchokommunismus”, den „Anarchismus” und Kommunismus - so die Selbstdarstellung - propagieren, gehören zur Angebotspalette. Zwar wird im Impressum „Black Ræts Werbedienst, Inh. T. Neumann, Postfach 1164, 02751 Zittau” angegeben, doch die Adresse der eNetzregistrierung verrät, daß auch hier die Partei „DIE LINKE.” dahintersteckt. Gemäß Auszug aus der „Domainregistrierung” ist die natürliche Adresse des „Black Raets Werbedienst” die Äußere-Weber-Straße 2 in 02763 Zittau. Daß dies die Adresse der Zittauer Linkspartei ist und dessen Büro zugleich auch als Abgeordnetenbüro von Ilja Seifert (LINKE, MdB) dient, verwundert nicht. Ob die identische Adresse des Bundestagsabgeordneten Ilja Seifert und „Autonomal Versand” vor unerwünschten Hausdurchsuchungen schützen soll, bleibt Spekulation.

Offensichtlich im Bewußtsein, daß das geplante Ereignis am kommenden Wochenende durch die NPD als das entzaubert wurde, was es ist, nämlich eine von Mitgliedern der Linkspartei organisierte extremistische Veranstaltung, jammern die Linksradikalen zunehmend. Die Umstände, daß das Veranstaltungswochenende einerseits aus dem Ruder laufen könnte und andererseits die räumlichen Gegebenheiten im „Café Emil” augenscheinlich tatsächlich nicht den baurechtlichen Anforderungen entspricht, wird dabei thematisiert. Daß der baurechtliche zweifelhafte Umstand begründet ist, offenbart ein Besucher vom „Café Emil” selbst. So schreibt im Gästebuch der eNetzpräsenz unter dem Pseudonym „carioliba” am 28.12.2009: „Und dann war ja da noch die Garderobe… Die Rechnung ist doch eigentlich nicht schwer: 600 verkaufte Karten = 600 Garderobenmarken. Die aggressive Energie in diesem engen, stickigen Gangwaren [sic] stieg von Minute zu Minute - mehrere Ohnmachtsanfälle inklusive.”

Aggressive Energien und Ohnmachtsanfälle? Kein Wunder, denn 600 verkaufte Eintrittskarten - selbst wenn sich nur die Hälfte tatsächlich gleichzeitig sich im Haus befand - dürften eindeutig zuviel für die räumlichen Gegebenheiten sein. Daß dies keine Erfindung ist, wird von „carioliba” als Besucher(in) angegeben. So ist im Gästebuch vom „Café Emil” weiterhin festgehalten: „Ach ja, noch was, sind die Notausgänge eigentlich im Fall des Falles zeitnah zu finden?”

Die Stadt Zittau ist nunmehr gefordert, sich den baulichen Gegebenheiten im „Café Emil” für diese bundesweit beworbene Veranstaltung der linksextremistischen „Antifa-Lausitz” endlich anzunehmen. Aber auch vor dem Hintergrund der Sicherheit für die Bürger der Stadt Zittau besteht dringend Handlungsbedarf. So schreibt Marcel Renner auf einer linksextremistischen Seite am gestrigen Tag selbst, daß es zur Mobilisierung gegen diesen linksextremistischen Auflauf komme. Eine gefährliche Mischung braut sich daher zusammen. Einerseits scheint es als wahrscheinlich, daß es aufgrund der beengten Verhältnisse zu Aggressionen der eigenen Teilnehmer kommen und diese sich gegen engagierte Bürger der Stadt Zittau richten könne. Die Sicherheitslage dürfte damit am kommenden Wochenende äußerst angespannt sein. Diesen Konflikt kann Oberbürgermeister Arnd Voigt mit baurechtlicher Untersagung begegnen. Dazu bedarf es allerdings auch des Willens dazu. Der Zittauer Bevölkerung kann solch ein Schritt nur willkommen sein, denn diese braucht kein bundesweit beworbenes linksradikales Ereignis, wie dem „Antifa-Soli-Weekend”, hinter dem tatsächlich nur die Linkspartei zu stehen scheint.

Quelle: www.npd-nol.de
 

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