NPD-Landesverband Hessen

03.03.2010

Lesezeit: etwa 1 Minute

Darmstadt: Kreativer Protest von Arbeitslosen stößt bei FDP auf wenig Gegenliebe

FDP-Chef Westerwelle stieß für seine unterirdischen Äußerungen zu Hartz IV-Empfängern zu Recht auf breite Kritik. Einige Mitglieder der Arbeitsloseninitiative Darmstadt machten ihrem Unmut über die verbalen Entgleisungen des Vizekanzlers nun auf kreative Weise Luft. Als Römer verkleidet, stellten sie ein Gelage in einem Parteibüro der FDP nach. Westerwelle hatte im Februar nach dem Hartz IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes erklärt, wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspreche, lade zu „spätrömischer Dekadenz“ ein.



Mit einem Plakat mit der Aufschrift „Salve Guido“, sowie Platten mit gebratenen Hähnchenschenkeln, Lachs, Weintrauben und Champagner „bewaffnet“, betraten zehn Frauen und Männer das FDP-Büro in der südhessischen Stadt. Dort machten sie es sich unter dem Protest eines FDP-Mitarbeiters erst einmal bequem und genossen die mitgebrachten Köstlichkeiten. Dem FDP-Vorsitzenden Westerwelle warfen sie vor, sie als in Champagner badende Hartz IV-Empfänger zu verunglimpfen.

Diese durchaus einfallsreiche Protestaktion gefiel den „Liberalen“ natürlich gar nicht. Ganz in liberaler Manier verständigten sie die Polizei und behalten sich darüber hinaus noch eine Anzeige wegen „Hausfriedensbruch“ vor. Wir meinen: Spielverderber! Wer sich auf dem Rücken der sozial Benachteiligten zu profilieren sucht, der muß auch mit solchen friedlichen Mitteln des Protestes leben können.

Jörg Krebs,
NPD-Landesvorsitzender Hessen
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