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29.03.2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

„Modellregion Integration“ Hochtaunuskreis: 40 Prozent der Langzeitarbeitslosen besitzen einen ausländischen Paß!

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Hessens „Integrationsminister“ Jörg-Uwe Hahn (FDP) war heute wieder auf Werbetour in Sachen Überfremdung. Diesmal stattete er der „Modellregion Integration“, dem Hochtaunuskreis, einen Besuch ab. Dabei betonte der stellvertretende Ministerpräsident zum wiederholten Male, daß Migration (zu Deutsch Einwanderung) „eine Chance für die Gesellschaft“ sei. Welche Gesellschaft Hahn damit meint, erklärt er natürlich nicht. Uns Deutsche kann er jedenfalls nicht gemeint haben, denn für die deutsche (Noch-)Mehrheitsbevölkerung stellt der weitere Zuzug von Ausländern keine Chance, sondern vielmehr eine zunehmende Belastung dar. Vor allem in den größeren Städten Hessens, an deren Spitze Frankfurt am Main.


Jörg Krebs

Anders sieht es Hahns Hauptwählerklientel, die „deutsche“ Wirtschaft und mit ihr all jene, die von Lohndumping und –drückerei profitieren. Selbstredend kann es den Managereliten nur recht sein, wenn trotz des Mangels an Arbeitsplätzen weiterhin Millionenmassen in die Bundesrepublik strömen, die dazu benutzt werden können, das ohnehin schon beispiellos niedrige Lohnniveau hierzulande noch weiter nach unten zu drücken. Dabei nimmt man gerne in Kauf, daß ein Großteil der „Migranten“ (Einwanderer) anscheinend nicht etwa der Arbeit wegen nach Deutschland kommt, sondern um die Segnungen des bundesdeutschen Sozialstaates in Anspruch zu nehmen. Arbeit gibt es ohnehin auch für die einheimische deutsche Bevölkerung – zumal in Zeiten der Wirtschaftskrise – kaum noch. Sieht man von sogenannten „prekären“ Arbeitsverhältnissen, also solchen, die besonders mies entlohnt werden, einmal ab.


Die letztgenannten Fakten spiegeln sich dann auch in den Arbeitslosen-Statistiken wieder. So besitzen, Angaben des ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Müsse (FDP) zufolge, in der „Modellregion“ Hochtaunus stolze 40 Prozent der Langzeitarbeitslosen einen ausländischen Paß. Da seit der Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes durch die ehemalige rot-grüne Bundesregierung Hunderttausende Ausländer einen deutschen Paß geschenkt bekamen, verwundert diese hohe Zahl schon sehr. Es sei denn, man geht – wie die soziale Heimatpartei NPD – eben davon aus, daß „Migration“ (Einwanderung) in erster Linie in das bundesdeutsche Sozialsystem stattfindet. Deshalb ist Müsses Aussage „Angehörige von 154 Nationen leben und arbeiten bei uns (im Hochtaunuskreis, Anm.) weitgehend problemlos miteinander“ als reine Schönwetter-Rhetorik zu verstehen. Zumal deshalb, weil er den Anteil von Menschen mit ausländischem Paß an der arbeitenden Bevölkerung des Hochtaunuskreises geflissentlich verschweigt. Es darf aber getrost davon ausgegangen werden, daß dieser weit weniger als 40 Prozent beträgt.


Jörg Krebs,

NPD-Landesvorsitzender Hessen


 

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