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31.03.2010

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Wie lange diskutiert Ihr noch?

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Angesichts sich häufender Fälle von Kindesmißbrauch und der Vergewaltigung von Kindern zum Zwecke der Herstellung kinderpornographischer Filme ist es eine unerträgliche Zumutung, daß die Systemparteien sich schon seit Jahren streiten, ob man derartige Seiten im Weltnetz nun sperren oder gänzlich löschen solle. Nun stößt der Vorstoß der EU-Kommission, der darauf abzielt, daß alle Mitgliedsstaaten der EU Internet-Seiten mit kinderpornographischen Inhalten sperren müssen, in Berlin auf Widerspruch. Man habe sich in der schwarz-gelben Koalition auf das Löschen derartiger Seiten geeinigt, weil dies angeblich sicherer sei.

Nun stellt sich für den Beobachter aber die Frage, ob man darüber noch zwei Legislaturperioden befinden, diskutieren und mauscheln will, oder ob diese Versager endlich zu drastischen Maßnahmen gegen Kinderpornographen und andere Triebtäter bereit sind. Schließlich geht es um die Sicherheit unserer Kinder und dabei zählt jeder Tag. Diese Debatte zeigt erneut mit bildhafter Deutlichkeit, welchen Nachteil von abgehobenen und der Verantwortung entledigten Parteien getragene Quasselbuden-Systeme, wie die BRD eines ist, an sich haben: Probleme werden nicht mehr gelöst, sie werden ausgesessen, bis sie verschwunden sind oder als Normalität hingenommen werden.

In der BRD ist alles möglich. Früher galt Homosexualität als Krankheit bzw. psychische Störung, heute wird sie als gesellschaftliches Ideal angestrebt und schwule Politiker tummeln sich in allen Systemparteien auf den höchsten Posten. Früher empfand man Prostitution als unsittliches Gewerbe, nun wird sie als normaler Beruf angesehen, der in einzelnen Kommunen sogar einer extra Steuergesetzgebung unterliegt und damit rechtlich anerkannt wird. Früher wurden Pädophile einen Kopf kürzer gemacht, weil man derartige Gestalten als abartig und gemeinschaftsfeindlich ansah, heute genießen sie Hafturlaube und gelten trotz mehrfacher Gegenbeweise als heil- und rehabilitierbar. Da gilt es nur noch abzuwarten, bis die Herrschenden auch die Kinderpornographie als Teil der neuen Kunst bezeichnen und einen dafür reservierten, von Steuergeldern finanzierten, öffentlich-rechtlichen Sender einführen, weil man es verschlafen hat, diese kranken und perversen Kreaturen so zu behandeln, wie sie es verdienen.



Dies klingt satirisch und nach schwarzem Humor, doch wenn man sich vor Augen hält, wie lange die Polit-Clowns der BRD schon über Maßnahmen gegen die Kinderpornographie debattieren, aber nicht eine Lösung hervorbrachten, die das Übel an der Wurzel beseitigt, muß man zu solch düsteren Aussichten kommen.

So ist beispielsweise im „Stern“ zu lesen: „Zwar drohen seit 2004 auf dem Papier bis zu zwei Jahre Haft für den Besitz von Kinderpornografie und bis zu fünf, sofern sich auch die Verbreitung nachweisen lässt, aber strafrechtlich bleibt es immer ein Vergehen, kein Verbrechen. Die Justiz verhandelt, wenn solche Fälle überhaupt mal vor einem Amtsgericht landen, über ein paar Tagessätze Geldstrafe. Niemand, egal wie viele Filme oder Fotos er besitzt, verbreitet oder anschaut, wandert dafür in Deutschland zwangsläufig ins Gefängnis.“

Diese Aussage ist ein Beleg dafür, daß die Gesetzgeber den Ernst und die Abscheulichkeit derartiger Taten überhaupt nicht begriffen haben. So lange Samtweich-Strafen die gesellschaftliche Antwort auf Taten wie Kindesmißbrauch, Besitz und Verbreitung von kinderpornographischem Material sind, brauchen wir uns nicht wundern, wenn die Taten immer grausamer und das Leiden von Kindern immer zahlreicher wird.

Die Löschung oder Sperrung derartiger Seiten kann nur ein minimaler Teil der Lösung dieses Problems darstellen. Mindestens genauso wichtig sind die massive Erhöhung der Strafen für diese Verbrecher und die gesellschaftliche Ächtung nicht nur der Kinderpornographie, sondern des gesamten um sich greifenden Sittenverfalls hierzulande.

Ronny Zasowk

Quelle: www.npd.de




 

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