NPD-Landesverband Hessen

28.04.2010

Lesezeit: etwa 1 Minute

„Wir brauchen nicht mehr Muslime, sondern weniger“ - CDU-Mann Irmer erneut im Kreuzfeuer der Kritik

Wieder einmal sorgte der rechtskonservative CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer für heftige Kritik nicht nur von Rot-Rot-Grün, sondern auch in den eigenen Reihen. Am heutigen Mittwoch „mißbilligte“ der Landtag in Wiesbaden einmütig (!) jüngste islamkritische Äußerungen des Abgeordneten, die dieser in der Neuen Wetzlarer Zeitung (Mittwochsausgabe) getätigt hatte. Irmer soll einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zufolge unter anderem gesagt haben „Der Islam ist auf die Eroberung der Weltherrschaft fixiert.“ Außerdem soll in dem Artikel geschrieben worden sein, daß wer, wie die neue niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan (ebenfalls CDU), einer EU-Mitgliedschaft der Türkei das Wort rede, einen Beitrag zur Islamisierung Deutschlands leiste.


Islamisierung Deutschlands:
wirklich nur eine Parole?


Die Fraktionsvorsitzende der SED-Linkspartei, Wissler, giftete in ihrer gewohnt intoleranten Art, daß „solche Parolen“ sonst nur bei der NPD zu finden seien. Stimmt auffallend. Den Beweis dafür, daß Irmer mit seinen begrüßenswerten Standpunkten zur Überfremdungsfrage in der „Christen“union vollkommen isoliert dasteht, lieferte der CDU-Fraktionschef Christean Wagner indem er klarstellte, daß seine Fraktion die Äußerungen Irmers „sehr klar und deutlich und geschlossen“ mißbillige. Dem Druck, der durch die Fraktionen der SPD, Grünen und SED-Linke aufgebaut wurde, konnte auch Irmer nicht länger standhalten, zumal dann, als er feststellen mußte, daß er von den eigenen „Parteifreunden“ zum wiederholten Male im Stich gelassen wurde. Und so „entschuldigte“ sich Irmer im Landtag für seinen „großen Fehler“ mit den Worten „die Formulierungen sind über das Ziel hinausgegangen“. Schade, wir hätten Herrn Irmer mehr Rückgrat zugetraut und erwartet, daß er dem gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung gerichteten Treiben des Linksblocks aus SPD/Grüne/SED-Linke entgegentreten würde.

Jörg Krebs,
NPD-Landesvorsitzender Hessen




 

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