04.05.2010
Eines ist spätestens jetzt klar, der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer hat Recht mit seinen islamkritischen Äußerungen. Daß dem so ist, beweist eine gegen den Volksvertreter gerichtete Unterschriftenaktion, die jüngst von einem Bündnis aus Linksextremen und einzelnen Kirchenvertretern (sic!) aus Wetzlar initiiert wurde. In einem offenen Brief, der von 100 Personen, darunter – wen wunderts? – die türkischstämmige Landtagsabgeordnete der Grünen, Mürvet Öztürk, sowie einem Pastoralreferent unterzeichnet ist, entschuldigen sich die Initiatoren der modernen Hexenjagd bei den Muslimen für die begrüßenswert offenherzigen Äußerungen Irmers, die dieser kürzlich in der Neuen Wetzlarer Zeitung getätigt hatte. Irmer hatte unter anderem gesagt, daß Deutschland nicht mehr, sondern weniger Muslime brauche. Damit stach er offenkundig in ein Wespennest.
Halbmond über
Deutschland?
Dies manifestierte sich unter anderem darin, daß ihn seine eigenen „Parteifreunde“ in der hessischen CDU-Landtagsfraktion zum wiederholten Male eiskalt im Regen stehen ließen und sich dem Gezeter des Linksblocks aus SPD, Grünen und SED-Linkspartei beugten, indem sie sich eilfertig von Irmers Äußerungen distanzierten. Die Blockwartisierung Hessens schreitet also weiter munter voran und man darf jetzt schon gespannt sein, welch krude Blüten dieser schleichende Prozeß noch treiben wird. Daß die gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung gerichtete Hetzkampagne der politischen Linken und ihrer Helfershelfer bereits erste Früchte trägt, zeigt sich auch daran, daß die Jugendorganisation des CDU-Koalitionspartners FDP Herrn Irmer unlängst aufforderte, sein Landtagsmandat niederzulegen. Wie es aussieht, scheinen die Jung-FDPler das Label „liberal“ nur noch als inzwischen obsolet gewordenes Anhängsel im Namen der Mutterpartei zu betrachten, denn mit Liberalität – sprich Freiheitlichkeit – hat deren Haltung in Sachen freie Meinungsäußerung, von welcher Herr Irmer mit seinen Aussagen Gebrauch machte, freilich nichts mehr zu tun. Höchste Zeit also für Hans-Jürgen Irmer, sich nach einer neuen politischen Heimat umzusehen; die wichtigste islamkritische Partei Hessens, die soziale Heimatpartei NPD, steht jedenfalls bereit!
Jörg Krebs,
NPD-Landesvorsitzender Hessen