NPD-Landesverband Hessen

21.06.2010

Lesezeit: etwa 1 Minute

Wahl des Bundespräsidenten: Der vierte Kandidat findet erneut nicht statt

Medienboykott gegen den NPD-Bundespräsidentenkandidaten Frank Rennicke

Die drei Wahlmänner der NPD in der Bundesversammlung Holger Apfel, Dr. Johannes Müller und Udo Pastörs hatten heute zu einer Pressekonferenz nach Dresden in den Sächsischen Landtag eingeladen, um den gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten, den Volkssänger Frank Rennicke, vorzustellen. Doch die Vertreter der Medien zogen es - mit Ausnahme eines Fotografen - vor, dem Termin fernzubleiben.



Dazu erklärte der NPD-Fraktionsvorsitzende Holger Apfel:

"Das heutige Verhalten ist ein Lehrbeispiel, was die BRD-Medien unter Pressefreiheit verstehen. Neben primitiver Hetze à la ‚extra3’ oder ‚Report Mainz’ ist es die Freiheit, unliebsame politische Positionen und Persönlichkeiten einfach totzuschweigen. Offensichtlich gab es - wie bereits 2009 - eine Weisung von ‚ganz oben’, den Kandidaten der nationalen Opposition vollständig zu ignorieren. Das gilt nicht etwa nur für die privaten Medien, sondern vor allem auch für die öffentlich-rechtlichen Anstalten wie MDR und ZDF. Es sind die gleichen Medien, die sofort herumschreien und die Pressefreiheit bemühen, wenn aus Rücksicht auf Parteimitglieder der Zugang zu Parteitagen beschränkt oder im Einzelfall auch mal verwehrt wird.

Außerdem scheint es die Medienvertreter nicht zu interessieren, wie sich die NPD-Wahlmänner in einem möglichen 3. Wahlgang verhalten würden, der nach den Wahlen der Mitglieder der Bundesversammlung in der letzten Woche und den Querelen in der schwarz-gelben Koalition immer wahrscheinlicher wird."

Holger Szymanski
Pressesprecher der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden
Tel.: (0351) 493 49 00
Fax: (0351) 493 49 30

Quelle: www.npd-fraktion-sachsen.de








 

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