Die Fraktion der SED-Linkspartei im Hessischen Landtag macht sich dafür stark, daß die Landesregierung Roma und deren Kinder nicht mehr in das Kosovo zurückführt. Die Postkommunisten berufen sich dabei auf eine aktuelle Studie der UNICEF, wonach Angehörige der Volksgruppe der Roma, im Volksmund auch „Zigeuner“ genannt, „dort kaum eine Perspektive auf Schulbildung, medizinische Versorgung und gesellschaftliche Integration haben.“ Barbara Cárdenas, „migrationspolitische Sprecherin“ der Linksfraktion erklärte dazu unter anderem: „Die Landesregierung darf Roma-Kinder nicht weiter ‚zurückführen’– wie sie das nennt - wenn nach einer Abschiebung die Zukunft für jedes dritte dieser Kinder extreme Armut bedeutet und somit im Kosovo ein Leben in Würde und Sicherheit nicht möglich ist.“
Bei soviel Mitgefühl drängt sich uns die Frage auf, ob die Linken beabsichtigen, alle von Armut betroffenen Menschen dieser Erde künftig in Deutschland aufzunehmen und sie mit deutschen Steuergeldern vor „extremer Armut“ zu schützen. Diese Haltung würde jedenfalls mit der urlinken Forderung „No Border, no Nation, stop Deportation“ - Keine Grenze, keine Nation, Abschiebung stoppen, konform gehen. Daß derartige Forderungen weder bezahlbar sind, noch der Mehrheitsmeinung der Deutschen entsprechen, interessiert die volksfeindlichen und nations- bzw. vaterlandslosen „Genossen“ von der SED-Linkspartei freilich herzlich wenig. In der Regel ist es ja auch so, daß die linken Polit-Bonzen in den Landtagen und im Bundestag nicht in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Roma-Lager, oder einem Asylantenheim wohnen müssen; dieses Vergnügen bleibt meist jenen vorbehalten, die die linken Forderungen mit ihren Steuergeldern finanzieren sollen.