NPD-Landesverband Hessen

30.07.2010

Lesezeit: etwa 7 Minuten

Die Scheindemokraten im Kita-Kampf

Mit dem Bekenntniszwang für Kita-Erzieher in den linken Gesinnungsstaat

Weil der Kampf gegen rechts in Schulen und Jugendclubs nicht den erhofften Erfolg bringt, verlegen die Scheindemokraten ihre Angriffe auf die Meinungsfreiheit immer mehr in den vorschulischen Bereich. Als Eisbrecherin eines linken Gesinnungsstaates versteht sich die rot-schwarze Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern. Seit mehreren Jahren gilt dort ein demokratiewidriger „Gesinnungs-TÜV“, der volks- und heimattreue Bürger von öffentlichen Wahlämtern fernhalten soll. Wer in Mecklenburg und Pommern als Bürgermeister oder Feuerwehrchef dem Gemeinwohl dienen will, muß ein Bekenntnis zum Grundgesetz abgeben und nachweisen, keiner „verfassungsfeindlichen“ Partei anzugehören. Daß diese „Verfassungsfeindlichkeit“ von den Herrschenden selbst definiert wird, versteht sich.

Nachdem CDU-Innenminister Lorenz Caffier mit seinem „Radikalenerlaß“ die antidemokratische Vorhut der Landesregierung bildete, folgt nun die SPD-Sozialministerin Manuela Schwesig mit ihrem Kita-Erlaß, der von allen Kita-Mitarbeitern ein Grundgesetz-Bekenntnis verlangt. Unter dem äußerst sperrigen Titel „Gewähr für eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit bei der Erlaubniserteilung für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen“ wird von den rund 1.100 Kita-Trägern in Mecklenburg-Vorpommern eine Selbsterklärung verlangt, mit der sie für die Grundgesetztreue ihrer Mitarbeiter bürgen. Wenn ein freier Träger eine neue Kita gründen will, wird sogar die Selbsterklärung eines jeden Erziehers gefordert. Einen solchen Bekenntniszwang gibt es bisher nur für Bundesbeamte und in abgestufter Form für Landesbeamte.

Mit dem Kita-Erlaß eröffnen die Scheindemokraten einen neuen Frontabschnitt im Kampf um die Manipulation von Kleinkindern. Nachdem diese sowieso schon mit „Demokratie- und Toleranzerziehung“ traktiert werden, soll nun sichergestellt werden, daß es keine patriotisch gesinnten Kindererzieher mehr gibt. Den raren deutschen Nachwuchs will das System ganz für sich allein, um ihn in seinem Sinne zu polen.

Mit dem 2001 aufgelegten bundesweiten Aktionsprogramm „Jugend für Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ hat die Bundesregierung bis 2006 rund 4.500 Projekte gegen „Rechts“ in der wahnwitzigen Höhe von mehr als 192 Millionen Euro gefördert. Insgesamt 65,34 Millionen Euro flossen in den Programmteil „Entimon“, mit dem 2.540 Initiativen für Toleranzvermittlung, Ausländerintegration und Stärkung der „Zivilcourage“ unterstützt wurden. Für den Programmteil „Civitas“ wurden 52,1 Millionen Steuer-Euro verbraten, um 1.680 lokale Projekte zu fördern, die sich für Verständnis und Respekt gegenüber ethnischen, kulturellen und religiösen Minderheiten einsetzen. Für den dritten Programmteil „Xenos“ war das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zuständig, das 75 Millionen Euro nicht etwa für die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut ausgab, sondern für Maßnahmen gegen „rassistische
“ Tendenzen in Schule und Arbeitswelt zweckentfremdete. Das ergibt für den Zeitraum von 2001 bis 2006 ganz offiziell die Summe von über 192 Millionen Euro zur Bekämpfung all derer, die sich nicht den Ausländern, dem Ausland und dem Großkapital verpflichtet fühlen, sondern dem eigenen Volk.


Jürgen Gansel, MdL

Wie der Name „Jugend für Toleranz und Demokratie“ anzeigt, richtet sich das großangelegte Anti-Rechts-Programm vor allem an die Jugend, der man alles Deutsche wie Mark aus den Knochen blasen will. Geschichtsstolz und Gemeinsinn, Kultur und Identität, Volksbewußtsein und Heimatliebe sollen den jungen Deutschen endgültig ausgetrieben werden. An ihre Stelle soll eine kosmopolitische, materialistische und individualistische Ersatzidentität treten, die die Heranwachsenden zu angepaßten Konsumbürgern in der postnationalen Weltzivilisation macht. Das ist dann die vulgäre Erscheinungsform des „Kulturweltbürgers“, den sich der Jude Sigmund Freud schon 1915 als tolerantes und sich in der ganzen Welt zuhause wähnendes Individuum wünschte. Das heutige Programm des libertären Antifaschismus ist nichts anderes als die Anleitung zu deutschem Selbsthaß, identitärer Selbstaufgabe und zum Selbstverrat an nationalen Interessen. Derart gehirngewaschene Jugendliche sind für die nationale Opposition kaum noch ansprechbar; für die Volks- und Vaterlandszerstörer aber sind sie geistig manipulierbar und damit politisch lenkbar.

Ein in Westdeutschland kleinerer, in Mitteldeutschland größerer Teil der Jugendlichen hat sich aber gesunden Menschenverstand, Gesellschaftsskepsis und nationales Denken und Fühlen bewahrt. Hetze auf allen Medienkanälen, Multikulti-Botschaften der Werbewirtschaft, staatliches Antifa-Sponsoring und Prämierung von „Schulen ohne Rassismus“, Aussteiger-Auftritte und Anti-Rechts-Ausstellungen in den Schulen, Schuldkult-Pädagogik und Sühne-Tourismus – gegen all das zeigen sich noch erstaunlich viele Jugendliche immun. Über die Gründe zerbrechen sich antideutsche Politiker, Medienleute, Pädagogen, Psychologen und Soziologen seit Jahren die Köpfe. Da das gewöhnliche Anti-Rechts-Repertoire ausgeschöpft ist, nehmen diese systemtragenden Elemente nun die Köpfe, Herzen und Seelen der Kleinsten unter Beschuß. Die letzten Hemmungen fallen, wenn die Indoktrinationsversuche jetzt schon auf den vorschulischen Bereich ausgeweitet werden. Die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ und die Chemnitzer „Freie Presse“ veröffentlichten im November 2009 einen wortgleichen Artikel zur neuen Kita-Erziehung. Seine Überschrift: „Demokratie auf kleinen Füßen.“

Danach läuft in Sachsen bereits seit dreieinhalb Jahren eine Initiative zur „demokratischen Erziehung im Kindergarten“ – nicht zufällig dort, wo der NPD der erstmalige Wiedereinzug in einen Landtag gelang und nationales Denken auch in der Mitte des Volkes verbreitet ist. 18 sächsische Kindertagesstätten beteiligen sich bislang am Modellprojekt „Demokratie von Anfang an“. Im November 2009 fand in Dresden eine Fachtagung mit 150 Experten aus Politik, Medien und Pädagogik zu Manipulationsstrategien für Kinder statt. Sachsens Kultusminister Roland Wöller (CDU) bekennt sich offen zu dieser Demokratie- und Toleranz-Dressur: „Es ist gut, so früh wie möglich Kindern demokratische Grundwerte zu vermitteln und diese in den Alltag zu integrieren.“

Dazu gehört die frühkindliche Gewöhnung an fremdrassige Menschen, die Einfühlung in deren Lebenssituation und die gefährliche Illusion des Eins- und Gleichseins aller Menschen. Die Demokratie- und Toleranzerziehung zielt dabei nicht nur auf die Denkweisen, sondern auch auf die Verhaltensweisen der Kleinsten. Vordergründig sollen sie zu mehr Selbständigkeit erzogen und nicht mehr belehrt, sondern beteiligt werden. Die Nachwuchs-Demokraten im Alter von zwei bis fünf Jahren sollen die Regeln ihres Kita-Lebens allen Ernstes mit den Erziehern erörtern und selbst entscheiden, was sie tun oder lassen. Die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ und die „Freie Presse“ schrieben ganz stolz, daß die Kinder im Freinet-Kinderhaus Friedewald bei Dresden ihre Tagesgestaltung selbst bestimmen und sogar ausdiskutiert haben, welche mittägliche Einschlafmusik gespielt werden soll. Am Ende dieses „herrschaftsfreien Diskurses“ der Knirpse fiel die Wahl immerhin nicht auf schwarzen Gangster-Rap, sondern auf Mozarts unschuldige „Zauberflöte“. In einer Berliner, Kölner oder Stuttgarter Kindertageseinrichtung wäre die Wahl – ganz demokratisch durch Mehrheitsentscheid der Mustafas und Fatimas – auf türkische Volksmusik gefallen.

Linken Kita-Erziehern wünscht man regelrecht den nervenaufreibenden Dauerstreß mit Vierjährigen, die die Kita zur regelfreien Schwatzbude machen und sich an nichts und niemanden mehr halten. Mitleid muß man aber mit den Eltern haben, deren Kinder das kita-vermittelte Mitspracherecht auch im Elternhaus einfordern und eine werteorientierte Erziehung damit noch viel schwerer wird. Ein berufstätiger Vater oder eine alleinerziehende Mutter werden sich bedanken, wenn ihre Kleinen plötzlich ausdiskutieren wollen, was sie im Flimmerkasten sehen dürfen und wann sie ins Bett gehen. Die Demokratie- und Toleranzerziehung fördert somit nicht nur die Geringschätzung von Volk und Heimat, sondern stachelt die Kinder gegen ihre Eltern und deren meist konservative Erziehungsziele auf. Dieses Aufwiegelungsprogramm gegen überlieferte Werte, natürliche Gemeinschaften und kollektive Verbindlichkeiten erinnert fatal an die linke Chaos-Pädagogik der sechziger Jahre.

Und tatsächlich erleben wir – unter dem Banner des Kampfes gegen Rechts – eine Neuauflage der antiautoritären Erziehung der Frankfurter Schule, nur angereichert mit viel Verständnishuberei für die Hätschelminderheiten der Überfremdungsgesellschaft. Die diskussionslastige und konfliktorientierte Emanzipations-Pädagogik stellt alles Natürliche in Frage – und damit auch das Familiäre und Nationale. Sie erzeugt noch mehr Unzufriedene, Entwurzelte, Unbehauste und Entfremdete, als sie die multikulturelle Wolfsgesellschaft sowieso schon hervorbringt. Die Demokratie- und Toleranzerziehung ist mit ihren Hauptelementen Multikulturalismus, Materialismus und Individualismus ein Sprengsatz für jede nationale Gemeinschaftsordnung.

Daß dieses System jetzt schon Zwei- bis Fünfjährige umerzieht, um ihnen die lebensnotwendige Unterscheidungsfähigkeit zwischen dem Natürlichen und Unnatürlichen, dem Eigenen und dem Fremden zu rauben, kann nur als politische Kinderschänderei bezeichnet werden.

Jürgen Gansel, MdL

Quelle: www.npd.de






 

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