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12.08.2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

„Fall Battke“ zeigt, wie politische Erpressung funktioniert

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Nach Wochen des Gerangels und einer an Widerlichkeit kaum noch zu überbietenden Hetzkampagne muß der Lauchaer Jugendtrainer Lutz Battke seine Fußballschuhe nun doch an den Nagel hängen. Angeblich war es die Intervention des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die den Stein ins Rollen brachte. Die tatsächlichen Gründe für die nun vollzogene Entlassung Battkes aus seinem unbezahlten Traineramt dürften aber ganz woanders zu suchen sein.

Schon seit Jahren führt die schwarz-rote Landesregierung Sachsen-Anhalts gegen Lutz Battke, der als Parteifreier für die NPD im Kreistag des Burgenlandkreises sitzt und in seiner Heimatstadt Laucha ein Stadtratsmandat wahrnimmt, einen höchst undemokratischen Kleinkrieg. Die Antifa-Regenten in Magdeburg ließen nichts unversucht, den hauptberuflich als Bezirksschornsteinfegermeister arbeitenden Patrioten wirtschaftlich zu ruinieren. Dabei läßt es einen fast vertrauensvoll auf die sachsen-anhaltische Justiz blicken, daß bislang alle Versuche, Battke mit gerichtlicher Hilfe die Arbeit wegzunehmen, gescheitert sind. Vor diesem Hintergrund muß davon ausgegangen werden, daß auch der DOSB nur ausführendes Erpressungsorgan einer verlumpten Landesregierung war, die mit allen Mitteln eine politische Säuberungsaktion gegen rechts durchführen wollte.



Wie ein kleiner Schuljunge, der nach mehrmaligem Nein seiner Mutti nun doch noch sein Eis bekommen hat, freut sich Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann (SPD) über den Rauswurf Battkes und nennt ihn „überfällig“. Dabei verschweigt der frühere SED-Genosse und gelernte Politoffizier, daß sich Battke niemals etwas zuschulden kommen ließ, Sport und Politik nie verquickte und von vielen Bürgerinnen und Bürgern in seine politischen Funktionen gewählt wurde. Bemerkenswert offen gab Sachsen-Anhalts oberster Sportbonze Andreas Silbersack zu, daß der Verein erst „unter dem Druck möglicher Konsequenzen“ den Rauswurf Battkes vollzogen hat – gemeint ist die Streichung sämtlicher Fördergelder. Sowohl in Ganoven- als auch in Justizkreisen würde man ein derartiges Vorgehen als Erpressung bezeichnen.

Aber die sportliche Kaltstellung Battkes – die berufliche kann nicht gelingen, solange rechtsstaatliche Mindeststandards gelten – wird sich für Hövelmann und Konsorten spätestens im März 2011 als politischer Pyrrhussieg herausstellen. Dann dürften sich viele Burgenländer der politischen Erpressungsmethodik und Gesinnungshatz auf einen der Ihren erinnern und den Scheindemokraten von CDU und SPD einen ordentlichen Denkzettel verpassen. Ganz nach dem Motto: Battke wählen – Höchststrafe für Volksbetrüger.

Michael Grunzel
Landespressesprecher der NPD in Sachsen-Anhalt

Quelle: www.npd-sachsen-anhalt.de




 

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