02.09.2010
Es hat nicht lange gedauert, bis der neue hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) der Öffentlichkeit bewiesen hat, wes' Geistes Kind er ist. Hat sich schon sein Amtsvorgänger, der angeblich besonders konservativ gesinnte Roland Koch, gegen Volkes Meinung gestellt und sich deutlich von dem überaus populären Bundesbanker Thilo Sarrazin distanziert, so tat es ihm sein ehemaliger „Kronprinz“ nunmehr gleich.
Einem Bericht von hr-online zufolge, erklärte Bouffier unter anderem, die Thesen, die das Noch-SPD-Mitglied in seinem neuen Buch aufstelle, seien „ehrverletzend und teilweise auch falsch“. Bouffier soll sogar die Worte „absoluter Blödsinn“ für Sarrazins Aussagen verwendet haben. Wer wie Bouffier in einem behüteten Elternhaus in einer „feine Leute-Gegend“ aufwuchs und sich heute umso mehr in solchen Kreisen bewegt, kann selbstredend die Realitäten in diesem Lande kaum kennen und noch viel weniger beurteilen.
Die Masse der Bürgerinnen und Bürger weiß, daß Sarrazin Recht hat, weil die Masse der Bürgerinnen und Bürger tagtäglich mit den „Segnungen“ der multikulturellen „Gesellschaft“ konfrontiert wird. Da draußen herrscht nämlich nicht die heile internationale Welt des CDU-Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Volker Bouffier, sondern da draußen tobt ein Krieg um die Frage, sind wir Deutschen noch Herr im eigenen Lande und werden wir es auch künftig bleiben. Thilo Sarrazin hat das wohl endlich erkannt, die NPD schon vor Jahrzehnten, nur die CDU scheint sich damit ziemlich schwer zu tun.
Jörg Krebs
NPD-Landesvorsitzender Hessen 

