NPD-Landesverband Hessen

29.10.2010

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Doppelt gefährlich



Hochschule enthüllt: Die »rechtsextremistische« Frau ist attraktiv!


Und sie zucken immer noch und werden nicht müde, voneinander abzuschreiben und ihre angestaubten »Enthüllungen« in immer neuen Veröffentlichungen anzupreisen wie saures Bier.

Der neue Nachwuchsstar am Firmament bundesdeutscher Berufsdenunzianten heißt Nadja Becher und verbreitet im »GRIN Verlag für akademische Texte« seit 2003 seit immerhin stolzen sieben Jahren (!) unter dem Status »Studentin« ihre intellektuellen Ergüsse und ist jetzt ganz aktuell auf den Hund »gegen Rechts« gekommen. Der »GRIN Verlag« für Texte, die die Welt nicht braucht, würde uns nicht weiter interessieren wollen, wäre es nicht in der Tat erwähnenswert, daß man mittlerweile »rechtsextremistische« Frauen »studieren« kann.

Die neu veröffentlichte »Studienarbeit« an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin im Fach Soziologie trägt den verworrenen Titel: »Die Wirkung des rechtsextremistischen Frauenbildes auf die Gesellschaft« Ein Blick auf die Literaturhinweise legt die Latte wissenschaftlichen Forschungsanspruches unermeßlich hoch. Bereits an zweiter Stelle zeichnet hier das »Antifaschistische Frauennetzwerk« mit seinem hochgeistigen Fundus an tiefgründiger Recherchearbeit für qualitativen Bildungsanspruch. »Wer eine Nazi nicht schlägt, weil sie eine Frau ist, ist sexistisch!«, heißt es bei den überzeugten AntifaschistInnen, und mehr wissen sie dazu auch nicht zu sagen. Muß man wohl auch nicht an Berliner Hochschulen.

Inhaltlich ist das schriftliche Ergebnis des Studiums eine Qual, will man es nicht als Satire lesen. Wird hier doch tiefenpsychologisch erklärt und aufgedeckt, daß der weiblich »rechtsextremistische« Ausländerhaß eigene Motive besitzt. Im Gegensatz zum männlich »rechtsextremistischen« Ausländerhaß, der der mangelnden Intelligenz und tumben Liebe zur Gewalt entspringt, hassen »weibliche Rechtsextremistinnen« (sic!) Ausländer, weil sie von ihren männlichen »rechtsextremistischen« Partnern geschlagen werden.

Alle werden geschlagen

Statistische Erhebungen zu eventuellen Prozentsätzen dieser Fälle von geschlagenen »rechtsextremistischen« Frauen fehlen hier, sind wohl auch nebensächlich, schließlich hassen alle »rechtsextremistischen« Frauen Ausländer, also werden sie auch alle geschlagen. Das Ganze geschieht auf alle Fälle unter dem Beifall überzeugter Antifaschisten, siehe oben…

Wo das Bild des »häßlichen Deutschen« nicht billig, platt und ermüdend genug beschworen werden kann, erfahren wir dann das völlig Unerwartete. Niemand vermutet, daß die NPD über eine Geheimwaffe verfügt, wörtlich: »einen Segen«. Es ist, als hörte man Engelschöre einer US-amerikanischen 50er-Jahre-Kitsch-Revue, wenn die Langzeitstudentin Becher plötzlich die hochgefährlichen Verführungsmethoden der NPD-Strategen enthüllt: RNF-Aktvistin Judith R. ist attraktiv und RNF-Aktivistin Stella H. von nettem Aussehen. Pardauz!

Und wir erfahren weiter, daß das gute Aussehen »rechtsextremistischer« Frauen letztenendes für »Wahrnehmungsfehler in der Zivilgesellschaft« verantwortlich zu machen ist, »rechtsextremistische« Frauen werden als solche nicht erkannt. Wer also nicht umgehend zum aktiven Hexenverfolger mutieren will, hat »Wahrnehmungsfehler« und braucht am Ende wohl noch ärztliche Behandlung. Oder wie stellt sich das Frau Becher vor?

Vereine, Polizei und Justiz, Erzieherinnen, Lehrer sollen über die Erscheinungsformen und Verhaltensweisen »rechter« Frauen aufgeklärt werden – so stellt sie sich das vor. Hofft sie da insgeheim auf eine Marktlücke, die sie vielleicht stopfen will? Durch Deutschlands Lande tingeln und im Kaninchenzuchtverein eine Dia-Show mit attraktiven Fotos von Judith R. und Stella H. präsentieren? Die patenten Männer im Vorstand solcher Vereine finden daran sicher gefallen, und der Schuß geht am Ende noch nach hinten los…

Wer will schon gelesen werden?

Doch die Studie weiß noch mehr argumentativ aufzutrumpfen: »rechtsextremistische« Frauen sind nicht nur absichtlich attraktiv, sie werden auch noch mit Absicht berufstätig, um ihre »Gehirnwäsche« zu betreiben. Sie werden u.a. mit Absicht z.B. »Autorin«, um ihr Gedankengut »nett und ansprechend« zu verpacken. Seit Nadja Becher wollen offensichtlich nur noch »rechtsextremistische« Autoren, daß ihre Texte gelesen werden. Die anderen haben offenbar gar kein Gedankengut, das sie sprachlich ansprechend verpacken könnten. Mit der »Autorin« Sigrid S. schafft dann gar noch die DS den skandalträchtigen Sprung in die Charts der Literaturhinweise…

Selbstverständlich behält sich der GRIN Verlag vor, das »breite Publikum«, das er so selbstlos informieren möchte ein wenig vorzuselektieren. Die besprochenen Studienarbeiten von 34 (!) Seiten leistet sich die blasierte, akademisch-links-intellektuelle Oberschicht dort zum Spottpreis von nur 14,95 Euro. Der Hartz-IV-ler bekommt dieses fundierte Hochschulwissen folglich nur gegen einen Tag hungern. Na, wem es das nicht wert ist!




 

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