NPD-Landesverband Hessen

21.12.2010

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Der Hammer der Woche: Bürgermeister Hans Püschel tritt aus der SPD aus und wird Landtagskandidat der NPD!

Die Sensation ist perfekt: Der Bürgermeister der Gemeinde Krauschwitz im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt), Hans Püschel, trat gestern aus der SPD aus und gab gleichzeitig bekannt, für die soziale Heimatpartei zur sachsen-anhaltinischen Landtagswahl am 20. März 2011 als Direktkandidat antreten zu wollen. Gegenüber dem rechten Netzportal DeutschlandEcho erklärte Hans Püschel: „Diese enorme Intensität der Diskriminierung, Ausgrenzung, Verteufelung und Verfolgung der Nationaldemokraten bis hin zu Berufsverboten“ hätten ihn zum „Prototyp des 'Wutbürgers'“ werden lassen. Diese Methoden erinnerten ihn an Vorgänge, „wie sie in den einschlägigen Diktaturen dieser Welt gang und gäbe“ seien. Dazu komme selbstverständlich, daß etliche Ziele der NPD „ganz auf meiner Wellenlänge liegen“. Hans Püschel rief dazu auf, am 20. März NPD zu wählen, „um die satte Mitte aus ihrer Selbstbeschäftigung und Lobbyzentriertheit herauszureißen, aufzumischen und für die Probleme unseres Volkes und Landes wieder zu sensibilisieren.“


Hans Püschel

Die SPD hatte zunächst versucht, den bodenständigen und heimatverbundenen Bürgermeister mundtot zu machen, nachdem der es wagte, den letzten Bundesparteitag der NPD in Hohenmölsen(Sachsen-Anhalt) am 6. November des Jahres zu besuchen, um sich selbst ein Bild von den allseits verteufelten Nationaldemokraten zu machen. Hans Püschel erklärte nach dem Parteitag öffentlich, er habe in den Redebeiträgen „kaum einen Satz gefunden, den ich nicht selbst hätte unterschreiben können“. Ein Anliegen, das ihn und die NPD verbinde, sei die zurückgehende Bevölkerungsentwicklung, die so dramatisch sei, „daß selbst die 'qualifizierte' Einwanderung nur eine Krücke“ für das Land sein, es aber nicht vor „Rollstuhl oder Pflegebett“ retten könne. Daraufhin setzte eine beispiellose Hatz auf den bis zu diesem Zeitpunkt überzeugten Sozialdemokraten ein, aus den Reihen sämtlicher etablierter Parteien, inklusive der CDU, wurden Forderungen nach Amtsenthebung, Berufsverbot und – selbstverständlich – einem Ausschluß aus der SPD laut. Letzteres beschloß nun am Montag der SPD-Kreisverband Burgenlandkreis, woraufhin Hans Püschel die Konsequenzen zog und freiwillig aus dieser antidemokratischen Gruppierung austrat.

Der NPD-Spitzenkandidat und Landesvorsitzende in Sachsen-Anhalt, Matthias Heyder, erklärte in einer Pressemitteilung, Püschel habe sich entschlossen, sich nicht „weiter für eine demokratiefeindliche und im Untergang begriffene Partei zu engagieren, die von Mitgliedern, die sich ihren Landsleuten und der deutschen Sache verpflichtet fühlen, offensichtlich nichts mehr wissen will“. Das Angebot, sich stattdessen „als einer unserer Direktkandidaten um einen Sitz im Landtag von Sachsen-Anhalt zu bewerben“, habe der Bürgermeister daher gerne angenommen. Weiter sagte Heyder, man werde Püschel „im Wahlkreis 45 aufstellen, und zwar als direkten Gegenkandidaten zu Rüdiger Erben“ – den Staatssekretär des Innenministeriums und SPD-Kreisvorsitzenden im Burgenland, der das Parteiausschlußverfahren gegen Püschel initiiert hatte. Diese erfreuliche Entwicklung wird der NPD in Sachsen-Anhalt sicher weiteren Auftrieb geben, ohnehin wurden die Nationaldemokraten in jüngsten Umfragen schon bei vier bis fünf Prozent gesehen. Sollte es der NPD am kommenden 20. März tatsächlich gelingen, in Sachsen-Anhalt den dritten Landtag zu entern, dürfte das den endgültigen Durchbruch für Deutschlands einzige authentische Rechtspartei bedeuten und einen zusätzlichen Schub auch für die hessische Kommunalwahl am 27. März 2011bringen.

Jörg Krebs
NPD-Landesvorsitzender Hessen




 

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