NPD-Landesverband Hessen

05.04.2011

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Am 9. Mai beginnt der „Zensus 2011“ - In Frankfurt wirklich ohne die NPD?

Stadt und Gutmenschen wiegen sich in Sicherheit, doch es ist nicht ausgeschlossen, daß am 9. Mai ein Volksbefrager/eine Volksbefragerin an der Türe eines Frankfurter Bürgers klingelt, welcher den Nationaldemokraten zumindest nahe steht. Dabei hatte sich die etablierte Politschickeria so viel Mühe gegeben, die „bösen NPDler“ fernzuhalten. Auf Druck einer hier nicht näher zu benennenden Frankfurter Tageszeitung hatte die Leiterin der Frankfurter Erhebungsstelle Zensus 2011, Waltraud Schröpfer, mir bereits am 23. Februar mitgeteilt, daß man auf die von mir angebotenen Dienste lieber verzichten wolle.

Die freundliche Dame schrieb mir nämlich folgende Zeilen: „Sehr geehrter Herr Krebs, vielen Dank für Ihr Interesse am Zensus 2011 mitzuwirken. Die örtlichen Erhebungsstellen sind durch den Gesetzgeber und das Statistische Landesamt als Fachaufsichtsbehörde gehalten, keine Personen als Erhebungsbeauftragte für den Zensus 2011 einzusetzen, bei denen es zu Konflikten zwischen dem Gebot der Statistischen Geheimhaltung und beruflichen, parteipolitischen, religiösen oder anderen Interessen kommen könnte. Dabei soll auch nur der Eindruck einer möglichen Interessenkollision vermieden werden. Der Geheimhaltung unterliegen alle Kenntnisse, die Erhebungsbeauftragte im Rahmen ihrer Tätigkeit erlangen. Wir können Sie aus den genannten Gründen leider nicht als Interviewer einplanen. Ihren Meldebogen reichen wir zu unserer Entlastung zurück.“

Diese reichlich um den heißen Brei herum formulierte Absage ließ mich dann doch etwas schmunzeln. Erstens, habe ich es natürlich nicht nötig, meine ehrenamtlichen Dienste wie sauer Bier anzubieten. Wenn die Stadt Frankfurt ehrenamtliches Engagement seitens der Bürgerschaft so wenig zu schätzen weiß, daß schon eine bloße Vermutung ausreicht, um eine angebotene Leistung auszuschlagen, dann wirft das ein bezeichnendes Licht auf die Stadtverwaltung, die, allen wohlfeilen Worten zum Trotz, das Ehrenamt offenbar doch nicht so hoch achtet, wie es aus meiner Sicht geboten wäre. Allein schon die Tatsache, daß man in Frankfurt vor allem Mitarbeiter aus dem öffentlichen Dienst als Volksbefrager heranzieht und eben keine Bürger wie „Du und ich“, zeigt schon das Mißtrauen der Stadt gegenüber uns Bürgern und Wählern.

Zweitens, hat sich alles Selektieren zumindest für Frankfurt vielleicht viel weniger gelohnt, als es den Damen und Herren in der Stadtverwaltung lieb ist. Gewiß kann man mittels der Zusammenarbeit mit dem Wahlamt oder dem sogenannten „Verfassungsschutz“ bestimmte Personen in Frankfurt von der Ausübung der Funktion eines Volksbefragers ausschließen. Hinsichtlich meiner eigenen Person dürfte das auch nicht ganz so schwierig gewesen sein, als bei anderen Mitgliedern der NPD in Frankfurt. Allerdings gibt es ja noch eine ganze Reihe von Unterstützerinnen und Unterstützern der nationalen Opposition in unserer Stadt, die nicht bei den diversen Behörden als der NPD nahestehend bekannt und daher durch das engmaschige Netz der Gesinnungswächter geschlüpft sind.

Ich würde mich anstelle der Verwaltung und der Gutmenschenriege jedenfalls nicht darauf verlassen, daß nicht auch Nationaldemokraten/-innen unter den Volkszählern in Frankfurt zu finden sein werden. Selbstverständlich gilt auch jetzt noch, was wir von Anfang an betont haben: Unsere Mitglieder und Anhänger werden sich an alle Regeln halten, auch an die gebotene Geheimhaltung. Wir werden gesammelte Erkenntnisse in keinster Weise mißbrauchen und werden uns – anders als etwa der „Verfassungsschutz“ - nicht als Spitzel betätigen. Schließlich sind wir Nationaldemokraten im Gegensatz zu manchem Anhänger anderer Parteien grundsätzlich rechtstreu eingestellt und haben daher den nötigen Respekt vor den hierzulande geltenden Gesetzen.

Jörg Krebs
NPD-Stadtverordneter
Mitglied des Ortsbeirates 15

Quelle: NPD-Frankfurt
 

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