NPD-Landesverband Hessen

16.09.2011

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Herr Gül, nehmen Sie Ihre Landsleute doch gleich mit!

Angesichts des anstehenden Papstbesuchs in Deutschland geht ein in den kommenden Tagen geplanter anderer Staatsbesuch fast unter. Denn nicht nur Ratzinger, sondern auch der türkische Staatspräsident Abdullah Gül gibt sich die Ehre. Erfahrungsgemäß haben türkische Würdenträger immer eine Botschaft an die Deutschen, aber auch an die eigenen Landsleute im Gepäck. So sei an die weisen und der Multikulti-Predigt unserer „Volksvertreter“ entgegenstehenden Worte Erdogans erinnert, der betonte, daß Assimilation der Türken in Deutschland Völkermord sei. Auch machte er unmißverständlich deutlich, daß die wahre Heimat der Türken immer die Türkei bleiben werde.

Mit diesen Aussagen konnte jeder heimatbewusste Mensch konform gehen, drückten sie doch das aus, was wir als NPD seit Jahren sagen: Multikulti und die milliardenschweren Integrationsmaßnahmen sind gescheitert. Integration kann es nur auf Kosten unserer nationalen Identität geben – das kann niemand wollen. Schade nur, daß Erdogan aus diesen sachlich korrekten Aussagen nicht die logische Konsequenz zog und seine Landsleute zur Heimkehr in die Türkei aufforderte. Wahrscheinlich ist auch ihm bewusst, daß nicht die Besten und Fähigsten seines Volkes die Reise nach Deutschland angetreten haben.

Mit Spannung dürfen nun die Worte des Staatspräsidenten Gül erwartet werden, die er an uns Deutsche und die hier lebenden Türken zu richten hat.

Einen kleinen Vorgeschmack lieferte er schon gegenüber mehreren Gazetten des bundesdeutschen Mediendschungels. So kritisierte er die deutsche Einreisepolitik. Man müsse die Türken doch endlich visa-frei und ohne Vorbedingungen nach Deutschland einreisen lassen. Auch wiederholte er die Forderung nach einem EU-Beitritt der Türkei – und ignorierte scheinbar die Tatsachen, daß nur 3 Prozent der türkischen Landmasse in Europa liegen, die muslimischen Türken mit uns abendländischen Europäern rein gar nichts verbindet und sowohl die Wirtschaftskraft als auch die geopolitischen Konflikte der Türkei zusätzlichen Sprengstoff nach Europa tragen würden.

Darüber hinaus meinte Gül auch die Deutschen dazu aufrufen zu müssen, die „Leistungen“ der türkischen Einwanderer stärker wertzuschätzen. Die Türken hätten uns Deutschen nach 1945 geholfen, wieder auf die Beine zu kommen. Die Türken hätten einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, daß Deutschland wieder eine der stärksten Wirtschaftsmächte der Welt geworden sei.

Welche Leistungen konkret gemeint sind, verschweigt Gül wohlwissend. Ist doch auch ihm die Tatsache bekannt, daß besonders seine Landsleute hierzulande überproportional häufig schwerste Straftaten begehen, überproportional häufig die Schule ohne jeglichen Abschluß abbrechen(laut Mikrozensus über 30 Prozent) und überproportional häufig von Sozialtransfers abhängig sind, ohne je auch nur einen Euro in die Sozialkassen eingezahlt zu haben(nicht einmal die Hälfte der hier lebenden Türken ist berufstätig). 31 Prozent der türkischen Frauen haben noch nie gearbeitet. Jeder dritte Türke würde Umfragen zufolge sofort in seine Heimat zurückkehren, wenn er bei Arbeitslosigkeit keine Sozialleistungen mehr bekäme.

Die These, daß die Türken uns auf die Beine geholfen hätten, hinkt ebenfalls. Die Wirtschaft blühte bereits in den 50ern wieder, das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei(dieses kam übrigens auf türkische Initiative zustande) wurde aber erst 1961 geschlossen. Die ersten Türken läuteten allerdings das Ende des bundesdeutschen Wirtschaftswunders ein.
 
Wenn diese „Leistungsträger“ hierzulande – warum auch immer –  nur mangelhaft wertgeschätzt werden, steht es Herrn Gül doch frei, sie wieder mit nach Hause zu nehmen.  

Das Boot ist voll, wir haben nichts mehr zu verschenken!

Berlin, den 16.09.2011

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