NPD-Landesverband Hessen

19.09.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

"Die NPD als zukunftsgewandte nationale Partei positionieren"

NPD-Fraktionsvorsitzender Holger Apfel kandidiert für den Parteivorsitz

Der Vorsitzende der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Holger Apfel, wird auf dem für Oktober geplanten Bundesparteitag der NPD für das Amt des Parteivorsitzenden kandidieren.



Mit seiner Kandidatur komme er dem Wunsch zahlreicher Parteifreunde aus vielen Landesverbänden nach, so Apfel heute in einer Stellungnahme. „Gerade an der Parteibasis, aber auch auf der Vorstandsebene vieler Verbände, wird der Ruf nach einem Wechsel auf Bundesebene lauter. Ausschlaggebend waren für mich vor allem Gespräche mit dem Vorsitzenden unserer Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. In Absprache mit Udo Pastörs erkläre ich nun meine Kandidatur für den Parteivorsitz, und ich freue mich, daß sich dieser bereiterklärt hat, sich im Falle meiner Wahl um das Amt des stellvertretenden Parteivorsitzenden zu bewerben.“



Zu dem Zeitpunkt der Ankündigung seiner Kandidatur erklärte Apfel: „Sicher ist die Terminierung des Bundesparteitages auf den 15./16. Oktober – also gerade einmal vier Wochen nach der Wahl in Berlin – von der Parteiführung recht unglücklich gewählt. Aus Verantwortung für unsere Partei lag mir deshalb sehr am Herzen, daß durch eventuell negative Presseberichterstattung keine Belastung für die Wahlkämpfe in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern entsteht, obwohl die Entscheidung zur Kandidatur bereits in den letzten Monaten gereift ist. Ich appelliere an alle Aktivisten, vor und während des Parteitages eine ehrliche, faire und sachliche Diskussion um die künftige Ausrichtung der NPD zu führen und sich auch von ggf. durch Außenstehende gesteuerte Polemik nicht verleiten zu lassen. In diesem Sinne habe ich auch den Parteivorsitzenden Udo Voigt vor wenigen Wochen über meine Entscheidung informiert.
 


In einem aktuellen Interview, das in der ab kommenden Freitag im Zeitschriftenhandel erhältlichen Oktober-Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Zuerst!“, erscheinen wird, erläutert Apfel die näheren Beweggründe seiner Kandidatur.



In dem Interview erklärt der NPD-Fraktionschef unter anderem: „Unser Ziel ist es, die NPD ohne inhaltliche Anpassung fest in der Mitte des Volkes zu etablieren. Da haben wir in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht, stehen uns aber oft noch selbst im Weg.“ Aufgabe der Partei müsse es sein, die NPD als „zukunftsgewandte nationale Partei“ mit seriöser Radikalität im politischen Spektrum zu positionieren. „Seriöse Radikalität bedeutet, konstruktiv, gegenwartsbezogen und volksnah für einen radikalen, d.h. an die Problemwurzel gehenden Politikwechsel einzutreten“, so Apfel.



Als einen der wichtigsten inhaltlichen Schwerpunkte einer von ihm geführten NPD nannte Holger Apfel den Themenkomplex EU und Euro:



„Im Mittelpunkt steht die Positionierung der NPD als Anti-EU-Partei im allgemeinem und als Anti-Euro-Partei im besonderen. Es kommt nicht von ungefähr, daß Hans-Olaf Henkel bereits vor einer solchen Partei warnt oder Prof. Schachtschneider davon spricht, daß die Menschen auf die Straße gehen oder eine andere Partei wählen müssen. Mit dem Kampf gegen die EU verbindet sich alles, wofür die NPD schon immer stand: nationale Souveränität, nationale Identität und nationale Solidarität. Die Aufgabe einer neuen Führung ist es, die NPD schnellstmöglich kampagnenfähig zu machen – als Schutzmacht der deutschen Steuerzahler und Sparer gegen das Brüsseler Umverteilungs-Regime."

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