NPD-Landesverband Hessen

13.10.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Nächstes US-Angriffsziel der Iran?

Die US-Regierung scheint die Propaganda-Trommel zu rühren, um das eigene Wahlvolk und die Verbündeten der westlichen Wertegemeinschaft auf den nächsten, kostspieligen und brandgefährlichen Kriegseinsatz vorzubereiten. Ein angeblich seitens der iranischen Regierung geplanter Anschlag auf den saudischen Botschafter in Washington soll den Iran weltweit isolieren und neue Angst vor Terroranschlägen schüren.



Man erinnert sich noch an die von Bush ins Spiel gebrachte „Achse des Bösen“, die angeblichen, sich dann aber als Farce erweisenden Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins und die vermeintlichen Atombombenpläne Nordkoreas. Alles Propagandalügen, mit denen die USA die Kriegsbereitschaft im eigenen Wahlvolk und bei den diensteifrigen Partnern in Europa wecken wollte. Und geweckt hat.

Wie der 11. September 2001 systematisch für die Kriegspropaganda instrumentalisiert wurde, so muß auch bei der derzeitigen Terror-Hysterie davon ausgegangen werden, daß hinter der gezielten Propaganda die Vorbereitungen auf einen Militärschlag auf den Iran auf Hochtouren laufen.

Der Iran und insbesondere die iranische Regierung unter Ahmadinedschad scheinen der herrschenden Klasse in den USA bei ihrem Vorherrschaftsstreben ein Dorn im Auge zu sein. Auch die Vorwürfe seitens der iranischen Regierung, die USA wollen mit der Terror-Hysterie nur von der eigenen Schulden- und Finanzkrise ablenken, sind nicht ganz von der Hand zu weisen. Der Iran ist derzeit weltweit der viergrößte Öl-Produzent, verfügt über ein Zehntel der globalen Ölvorkommen und über ein Sechstel der Gasvorräte der Welt. Auch kulturell hat der Iran großen Einfluß auf schiitische Araber in vielen Golfstaaten und unterminiert somit den ökonomischen und kulturellen Hegemonieanspruch der USA erheblich.

 

Dies alles sind Gründe, warum ein Militärschlag der USA auf den Iran nur eine Frage der Zeit ist. Auch Israel ließ schon mehrfach durchleuchten, nötigenfalls den Iran im Alleingang angreifen zu wollen. Mit Demokratie und Menschenrechten brauchen die US-Kriegstreiber nicht mehr zu argumentieren, da der Export dieser tollen „westlichen Werte“ auch nach Afghanistan und in den Irak nicht wirklich gelungen ist. Stattdessen wird wieder mit der Angst vor Terror-Anschlägen gespielt und der Weltpolizist als großer Retter von Freiheit und Sicherheit gepriesen.



Das seltsame Konstrukt, daß ein iranischstämmiger Amerikaner Kontakt zu einem mexikanischen Drogenkartell aufgenommen haben soll, um den saudischen Botschafter in den USA zu töten, welches nun zu weltweiten Terrorwarnungen führt, wird nicht der letzte Versuch sein, die Angst vor dem Iran zu schüren und Begeisterung für einen erneuten Waffengang im Mittleren Osten zu wecken.



Die NPD sieht die USA als den wahren Aggressor an und weist auf die geopolitischen und Öl-Interessen der US-Amerikaner hin, die der Kriegsgrund schlechthin sind. Nicht friedliche, um ihre kulturelle und wirtschaftliche Selbstbestimmung besorgte Staaten im Nahen oder Mittleren Osten sind eine Gefahr für den Weltfrieden, sondern die Schurkenstaaten USA und Israel



Berlin, den 12.10.2011
 


Ronny Zasowk
Referatsleiter Politik

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