NPD-Landesverband Hessen

03.01.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Auf ins nächste Katastrophenjahr

Der Optimismus der Deutschen hält sich in Grenzen. Mehr als die Hälfte der Deutschen schaut laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach mit Befürchtungen ins Jahr 2012.Kaum jemand traut der Regierung und der Pseudo-Opposition im Bundestag noch zu, die drängenden Probleme – den drohenden Euro-Kollaps, die zu erwartende Hyperinflation und die Verarmung weiter Teile unseres Volkes – zu lösen. Da helfen auch beschlossene „Geschenke“ wie die HartzIV-Erhöhung um zehn Euro und die Absenkung des Rentenbeitrags um 0,3 Prozentpunkte nicht wirklich weiter. Bei einem Verdienst von 2.500 Euro ergibt diese Beitragssenkung eine Entlastung um 3,75 Euro. Für die, die es nötig hätten, fällt die Entlastung noch spärlicher aus bzw. entfällt gänzlich.



Was bringt das neue Jahr noch mit sich?
Ab diesem Jahr beginnt der stufenweise Einstieg in die Rente mit 67 für alle nach 1947 Geborenen. All jene müssen eine Rentenkürzung in Kauf nehmen, da sie sukzessive einen Monat länger arbeiten müssen, um abschlagsfrei ihre wohlverdiente Altersrente beziehen zu können. Die Rente mit 67 belegt auf eindrucksvolle Art und Weise, wie unsozial die derzeit Herrschenden handeln. In der Altersgruppe der 50-65-Jährigen ist jeder Fünfte schon länger als zwei Jahre arbeitslos. Gerade diesen Menschen muß die Anhebung des Rentenalters wie ein Schlag ins Gesicht vorkommen.



Zeitgleich bekommen ab dem 1. Januar 2012 Bulgaren und Rumänen eine unbeschränkte Arbeitserlaubnis
, was den Druck auf den hiesigen Arbeitsmarkt weiter erhöhen dürfte.



Nachgedacht wird ebenfalls über die Einführung der Praxisgebühr für jeden Arztbesuchund eine zehnprozentige Selbstbeteiligung an sämtlichen Behandlungen. Ein Zweiklassen-Gesundheitssystem wäre dann Realität und Gesundheit würde zum Luxusgut pervertiert. Für den Zahnersatz ist dies bereits ab sofort der Fall. Ab dem 1. Januar übernehmen die Krankenkassen lediglich die so genannte Regelversorgung, für alles Weitere muß tief in die Tasche gegriffen werden.



Selbst Angela Merkel und Wolfgang Schäuble kommen nicht umhin, darauf hinzuweisen, daß 2012 noch härter als 2011 wird.
Beide warnen vor weiteren Rückschlägen, die wohl wieder der deutsche Steuerzahler bezahlen dürfen wird. Gleichgültig, ob es letztlich zu gesamteuropäischen Staatsanleihen namens Eurobonds, zu einer europäischen Wirtschaftsregierung mit undifferenzierten Spardiktaten, zu weiteren Rettungsschirmen oder zum massenhaften Aufkauf von Ramschpapieren über die EZB kommt – all das käme für uns Deutsche einer Enteignung gleich. Wir Deutschen bezahlen für die Schulden und das Versagen Anderer – so lange wir in der EU sind, wird sich daran nichts ändern.



Außenpolitisch erscheint ein Militärschlag gegen den Iran immer wahrscheinlicher
, will sich dieser doch nicht zum willenlosen Vasallen der USA machen lassen. Zwischen den USA und Israel wird bereits diskutiert, wie man militärisch gegen den Iran vorgehen wolle. Der US-Flugzeugträger USS John Stennis hat in der Region bereits Position bezogen. Daß wir Deutschen im sehr wahrscheinlichen Falle eines US-Militärschlags uns mit der zu einem Söldnerheer umfunktionierten Bundeswehr aktiv beteiligen müssten, versteht sich bei den derzeit Herrschenden von selbst.  



Auch 2012 scheint für Deutschland und deutsche Interessen ein Katastrophenjahr zu werden.



Angesichts dieser drohenden Zukunftsszenarien
darf es nicht verwundern, daß das Säbelrasseln gegen die einzig verbliebene Opposition stetig zunimmt. Die NPD soll verboten werden und wenn das schon nicht gelingen sollte (zahlreiche Politikwissenschaftler und Juristen haben bereits vor einem weiteren Scheitern eines Verbotsverfahrens gewarnt), dann soll sie finanziell ausgetrocknet werden. Wenn man die wirklichen Probleme schon nicht in den Griff bekommt, will man sich wenigstens einer unbequemen Alternative entledigen.



Doch die NPD wird sich auch im neuen Jahr nicht einschüchtern lassen,
wird weiterhin Flagge gegen die asoziale Politik der Herrschenden zeigen und sich konsequent gegen Euro-Rettungspolitik auf Kosten des deutschen Steuerzahlers, Kriegsabenteuer und die systematische Verarmung von Millionen Deutschen zur Wehr setzen.



Denn: wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!   



Ronny Zasowk
 

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