NPD-Landesverband Hessen

19.05.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Mehrheit der Deutschen für längst überfällige NPD-Forderung

Krieg in Afghanistan

Genauso wie die NPD will Umfragen zufolge die Mehrheit der Deutschen schnellstens raus aus Afghanistan. 53 tote deutsche Soldaten und viele in den afghanischen Sand gesetzte Milliarden sind der Preis für ein am US-amerikanischen Rockzipfel hängend durchgeführtes Kriegsabenteuer, das uns Deutschen nichts gebracht hat.

Nach den derzeitigen Plänen der Bundesregierung soll die Bundeswehr im Jahr 2014 Afghanistan verlassen. Demokratie und Menschenrechte sind in Afghanistan genauso weit verbreitet wie vor dem völkerrechtswidrigen Einmarsch, doch scheint vor allem die US-Bevölkerung keine Lust mehr zu haben, für dieses sinnlose Abenteuer weiterhin die Söhne ihres Landes zu opfern. Obama steht kurz vor Neuwahlen, da braucht er ein verbindliches Abzugsdatum, um eine Chance auf Wiederwahl zu haben.

Nach dem Abzug wird das gesamte Land wieder an die Taliban fallen. Dennoch gelobt Bundeskanzlerin Merkel schon heute, die Afghanen, wenn schon nicht militärisch, dann doch finanziell zu beglücken. So hat sie zugesichert, jährlich 148 Millionen Euro für den Aufbau der afghanischen Polizei und Armee bereitzustellen. Ob es bei dieser Summe bleibt, steht allerdings noch in den Sternen. Dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai zufolge sind für den Aufbau der Sicherheitskräfte pro Jahr vier Milliarden Dollar erforderlich. Afghanistan will lediglich 500 Millionen aufbringen, was schon darauf hindeutet, daß der deutsche Anteil doch größer als geplant ausfallen dürfte. Schon auf dem NATO-Gipfel am Wochenende in Chicago, an dem auch Merkel teilzunehmen gedenkt, soll über weitere Hilfen für Afghanistan beraten werden. Daher sprechen informierte Quellen bereits jetzt schon davon, daß sich die deutschen Hilfen ab 2015 auf 465 Millionen pro Jahr belaufen werden. Da auf dem Terminplan Karsais auch ein Treffen mit dem Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) steht, der ohnehin als äußerst spendabel gilt, wenn es um das Verschenken deutscher Gelder geht, dürften weitere Transfers bereits beschlossene Sache sein.  

Auch wird der Bundeswehreinsatz Ende 2014 nicht in Gänze beendet. Zur Ausbildung und Sicherung der eigenen Kräfte soll der Einsatz am Hindukusch fortgesetzt werden.  
 
65,3 Prozent der Deutschen sprechen sich einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov für einen sofortigen Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan aus.


Die NPD fordert ebenso den Abzug aller deutschen Truppen aus dem Ausland. Die Bundeswehr darf sich nicht als Vasallenheer der US-Amerikaner mißbrauchen lassen und deutsche Steuergelder dürfen nicht in weitere Fässer ohne Boden gestopft werden. Daher haben Hilfszahlungen, die lediglich dazu geeignet sind, das Scheitern der US-amerikanischen „Friedensbemühungen“ und „Aufbauarbeit“ zu kaschieren, zu unterbleiben. Die USA sollen selbst für den Schaden aufkommen, den sie in Afghanistan angerichtet haben. 


Ronny Zasowk


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