NPD-Landesverband Hessen

19.05.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

An Schengen festzuhalten ist verantwortungslos

Grenzkriminalität

Angesichts der neuen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) wird erneut deutlich: Schengen bringt nicht mehr Freiheit, sondern weniger Sicherheit.Der Wegfall der Grenzkontrollen hat zu einem Ausmaß an Grenzkriminalität geführt, das selbst bekennende Grenzöffnungsbefürworter wie Bundesinnenminister Friedrich (CDU) und den Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier (ebenfalls CDU) dazu nötigt, öffentlich über die Sicherheitsmängel vor allem an der Oder-Neiße-Linie zu sprechen.

Zwar wird alle paar Monate betont, wie einwandfrei sich die Kooperation mit Polen entwickelt habe und wie schön das Zusammentreffen mit irgendwelchen polnischen Partnerstädten sei, doch nützt das dem um seine Sicherheit berechtigterweise besorgten Bürger herzlich wenig.

Allein die Wohnungseinbrüche haben 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Prozent zugenommen. Bundesweit kam es zu 132.595 Fällen. Somit wird alle vier Minuten in eine Wohnung eingebrochen, die Opfer sind oftmals über Jahre hinweg traumatisiert. Die Aufklärungsquote ist hingegen auf 16,2 Prozent gesunken. Die Schäden durch Wohnungseinbrüche werden auf rund 600 Millionen Euro beziffert.

Daß sich laut Caffier die polnischen und tschechischen Innenminister ihrer Verantwortung bewusst seien, ist schön, bringt aber hierzulande kein Stück Sicherheit zurück. Weil „unsere“ eigenen Politiker sich ihrer Verantwortung über Jahre hinweg nicht bewusst waren, verlassen nicht nur kleine Wohnungsgegenstände, sondern mittlerweile Landmaschinen wie Traktoren und Mähdrescher des Nachts das Land in Richtung Osten, ohne daß die Polizei davon Notiz nimmt. Die Rotstiftpolitik im Polizeibereich nur wenige Jahre nach der folgenschweren Grenzöffnung ist ein klarer Fall von politischer Schizophrenie.

Obwohl die Zahlen und Belege klar und deutlich auf dem Tisch liegen, daß die Grenzöffnung uns unserer Sicherheit beraubt hat, übt sich Caffier in Faktenresistenz: „Nationale Grenzen haben in den vergangenen Jahren ihre Bedeutung als Trennlinien verloren. Die damit gewonnene Freizügigkeit, von der wir alle profitieren, hat vor allem dazu beigetragen, dass sich die Menschen immer mehr annähern.“ Ob vormalige Autobesitzer, deren Fahrzeuge über Nacht unfreiwillig den Besitzer wechselten, diese neue Nähe auch für so profitabel halten, ist fraglich.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bernhard Witthaut, sieht den massiven Anstieg der Kriminalität vor allem als Folge der massiven Kürzungen im Personalbereich; Nachhaltigkeit in der Verbrechensbekämpfung sei so nicht mehr möglich.

Allen etablierten Parteien sind diese Fakten bekannt, doch alle üben sich lediglich im Zelebrieren des fast schon zur Institution gewordenen Weltoffenheitsgewäschs. Wenn man den Tatsachen aber einmal klar ins Auge blickt, bleibt nichts anderes als die Forderung nach der einseitigen Aufkündigung des Schengener Abkommens durch Deutschland übrig.

Im Zweifel ist es wichtiger und sinnvoller, im eigenen Land für die eigene Sicherheit zu sorgen als stets und ständig die ganze Welt zu umarmen und als Belohnung hierfür um sein Hab und Gut erleichtert zu werden.      


Ronny Zasowk



Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
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