NPD-Landesverband Hessen

19.05.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Opel muß vor Detroit gerettet werden!

Opel hat nur dann eine Zukunft, wenn es wieder in deutsche Hände kommt

Mit großer Besorgnis nimmt die NPD den in dieser Woche veröffentlichten Unternehmensplan von Opel zur Kenntnis, nach dem das Opel-Hauptmodell „Astra“ in Zukunft nicht mehr im deutschen Stammwerk Rüsselsheim, sondern im englischen Ellesmere Port und im schlesischen Gleiwitz gefertigt werden soll. Dafür soll nun die Fertigung des Familienwagens „Zafira“, der momentan noch im Bochumer Opel-Werk hergestellt wird, nach Rüsselsheim ausgelagert werden. Dem Bochumer Opel-Werk droht nun nach Auffassung vieler Branchenkenner die Schließung.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der NPD, Arne Schimmer, äußerte dazu:

„Der ‚Fall Opel‛ demonstriert eindrucksvoll die wirtschaftspolitische Ohnmacht der Bundesrepublik Deutschland. Schon vor mehr als drei Jahren, als Opel sich schon einmal in einer existenzbedrohenden Krise befunden hatte, hatte die NPD eine Landes- oder Bundesbeteiligung an den Opel-Werken angeregt, um das Rüsselsheimer Traditionsunternehmen aus der verhängnisvollen Vormundschaft von General Motors zu befreien. Opel mußte in den letzten Jahrzehnten immer wieder wertvolle Patente und Neuentwicklungen an die GM-Mutter in Detroit abgeben, im Gegenzug hat General Motors oftmals Verluste, die im Konzern entstanden sind, in die Bilanzen der europäischen Standorte verschoben, oder aber Gewinne, die von Opel Deutschland erwirtschaftet wurden, über das konzerninterne ‚Cash-Pooling‛ nach Detroit transferiert. Ein besonderes Problem von Opel ist die strikte, durch die Detroiter GM-Mutter verordnete Beschränkung des Absatzmarktes auf den stagnierenden europäischen Markt. Alle diese Handicaps und Benachteiligungen machen es Opel faktisch unmöglich, jemals in die Gewinnzone zu kommen.

Die NPD macht sich deshalb weiterhin dafür stark, ein Gesetz zur Abspaltung Opels von der Detroiter General Motors-Zentrale zu erlassen und eine eigenständige Opel AG nach deutschem Recht zu gründen, und diese dann mit Beteiligungen des Bundes, der Länder mit Opel-Standorten und der Opel-Händler zu stützen. Diese Forderung der NPD war schon vor drei Jahren richtig – und sie ist es heute auch noch, denn Opel, das eigentlich wettbewerbsfähige Autos wie das Auto des Jahres 2009, den Opel Insignia, oder eines der ersten serienmäßigen Elektro-Hybridautos wie den Ampera herstellt, wäre überlebensfähig, wenn nur die verhängnisvolle Bindung an Detroit endlich beendet würde.

Der schleichenden Deindustrialisierung Deutschlands muß endlich ein Riegel vorgeschoben werden, und dies wird nur dann möglich sein, wenn in Deutschland nicht länger nur modische marktliberale Dogmen nachgebetet werden, sondern sich unser Land dazu entschließt, endlich eine aktive Industriepolitik zu betreiben, wie es in Japan oder Frankreich schon seit langem erfolgreich vorgemacht wird.“

Arne Schimmer

Wirtschaftspolitischer Sprecher des NPD-Parteivorstandes


Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
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