NPD-Landesverband Hessen

22.05.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Neuer Paukenschlag des „Champions der Gedankenfreiheit“

NPD empfiehlt Lektüre des neuen Sarrazin-Buches

Der wirtschaftspolitische Sprecher des NPD-Parteivorstandes Arne Schimmer hat heute anläßlich des Verkaufsstarts des neuen Buches von Thilo Sarrazin „Europa braucht den Euro nicht“ dazu aufgerufen, sich mit Sarrazins Thesen inhaltlich auseinanderzusetzen.



Arne Schimmer äußerte heute zur Debatte um Thilo Sarrazins neues Buch:



„Thilo Sarrazin zeigt sich auch in seinem neuen Buch als ‚Champion der Gedankenfreiheit‛, widerlegt die Lebenslügen der Zwangseinheitswährung Euro und sticht damit erneut in ein Wespennest. Die wütend-aggressiven Kommentare zu Sarrazins neuestem Buch – ganz gleich ob sie von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble („himmelschreiender Blödsinn“), dem Präsidenten der deutsch-israelischen Gesellschaft Reinhold Robbe („Schwachsinn“), den beiden Fraktionsvorsitzenden der „Grünen“ im Bundestag“, Renate Künast („nationalistischer Unsinn“) und Jürgen Trittin („DM-Chauvinismus“), dem möglichen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück („Bullshit“), dem haushaltspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag Carsten Schneider („nationalistisch und reaktionär“) oder dem Grünen-Fraktionsgeschäftsführers Volker Beck („Hetzer“) kommen – zeigen nur eines, nämlich die fast schon krankhafte Unfähigkeit der gesamten etablierten politischen Klasse Deutschlands, sich rational mit Gegenwartsproblemen auseinanderzusetzen.



Tatsächlich hat Thilo Sarrazin hunderprozentig recht, wenn er bemängelt, daß es seit der Einführung der Zwangseinheitswährung Euro nicht mehr möglich ist, den Kosten- und Leistungswettbewerb innerhalb Europas über Wechselkursanpassungen zu relativieren – was insbesondere die südeuropäischen Staaten betrifft – und Sarrazin hat recht, wen er betont, daß die einzige Chance für Europa darin liegt, wieder ein „Kontinent der Nationalstaaten“ zu werden. Wenn Sarrazin schreibt, daß die Vertreter der Linken, der Grünen und der SPD deshalb so fanatische Befürworter von Euro-Bonds sind, weil sie Getriebene jenes ‚sehr deutschen Reflex‛ sind, ‚wonach die Buße für Holocaust und Weltkrieg erst endgültig getan ist, wenn wir alle unsere Belange, auch unser Geld, in europäische Hände gelegt haben‛, dann untertreibt er fast noch, denn auch die Zustimmung der Union und der FDP zum sogenannten permanenten Rettungsschirm ESM ist im Kern ein Ausfluß des deutschen Schuldkults.



Zwar sind bislang aus Sarrazins Buch nur die im ‚Focus‛ veröffentlichten Vorabdrucke erschienen, aber aus diesen ist ersichtlich, daß Thilo Sarrazin genau die gleichen Kritikpunkte an der Zwangseinheitswährung Euro anführt wie sie von der NPD schon seit der Euro-Einführung erhoben werden und wie sie in der vom NPD-Parteivorstand herausgegebenen Broschüre „20 Fragen zur Euro-Krise“ dokumentiert sind.



Neben seinen haßerfüllten Kritikern in ihrer selbstentlarvenden Argumentationsfähigkeit wirkt Sarrazin wie ein Oppositioneller der späten Sowjetunion vom Schlage eines Lew Kopelew oder Andrej Sacharow, die den Zusammenbruch des sie umgebenden morschen Systems richtig vorhersagten, denen aber nie Gehör geschenkt wurde.


Dem neuen Buch von Thilo Sarrazin ist weite Verbreitung zu wünschen, schon um möglichst viele Landsleute über die Gefahren aufzuklären, die mit der Einführung sogenannter ‚Euro-Bonds‛ einhergehen, mit denen Deutschland auf Generationen hinaus im Schuldensumpf versinken würde.“

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