NPD-Landesverband Hessen

04.07.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Identifikation mit Deutschland per Mitsingpflicht erzwingen?

Nach dem EM-Aus der deutschen Auswahlmannschaft wurden Rufe sowohl bei Unions-Politikern als auch bei sportlichen Verantwortlichen laut, daß es wohl an der mangelnden Identifikation mit Deutschland gelegen habe und daß eine Mitsingpflicht bei der Nationalhymne vor dem Anpfiff diesem Problem abhelfen könnte. Durch das verpflichtende Mitsingen sollen Özil, Boateng und Khedira also plötzlich zu deutschen Patrioten werden?

Auch der „Kaiser“ Franz Beckenbauer spricht aus eigener Erfahrung, wenn er sagt, daß die Mitsingpflicht in den 80er Jahren zum WM-Titel 1990 führte. Doch scheint er vergessen zu haben, daß die Siegermannschaft von 1990 ohne Spieler mit ausländischen Wurzeln auftrumpfte – da wurde sich noch automatisch mit den Symbolen des eigenen Vaterlandes identifiziert.
Daß konkret Özil, Boateng und Khedira beim Lied der Deutschen nicht mitsangen, sollte vor diesem Hintergrund nicht verwundern. Diese Spieler zum Mitsingen zu verpflichten, würde ihren Mangel an Identifikation mit Deutschland mitnichten beheben.

Aufgrund der diesbezüglichen Fußballdebatte entbrannte nun auch eine gesamtgesellschaftliche Diskussion, ob man in Deutschland patriotisch genug sei und ob nicht auch das verpflichtende Lernen der Nationalhymne in der Schule eine Lösung des Problems wäre.
Hier steht die Sache ähnlich: deutschen Kindern und Jugendlichen die Symbole, Literatur und Lieder des eigenen Volkes nahe zu bringen, sollte elementarer Bestandteil eines jeden Lehrplans sein. Das würde ein Stück Normalität für Deutschland bedeuten, denn überall auf der Welt geht man wesentlich unverkrampfter mit der eigenen Identität und Kultur um.

Aber ergibt es Sinn, türkischen und arabischen Kindern die deutsche Nationalhymne überzustülpen, obwohl ihr Herz berechtigterweise weiterhin für ihre türkische bzw. arabische Heimat schlägt? Ein solches Überstülpen wäre lediglich Fassade, lediglich ein Schönwetterintegrationsversuch und ein fruchtloses Herumpfuschen am Symptom. Ausländer dazu zu zwingen, ihre nationale Identität abzulegen und an der Integrationsgarderobe gegen eine deutsche Identität einzutauschen ist ebenso realitätsfern wie die Behauptung, daß ein Esel, der im Kuhstall zur Welt kommt, eine Kuh sei.

Daher fordert die NPD nach Nationalitäten bzw. Kulturkreisen getrennte Schulklassen, um allen Lernmöglichkeiten, aber auch allen kulturellen Identitäten gerecht zu werden. Dies besonders vor dem Hintergrund, daß die bisher praktizierte Masseneinwanderung dazu geführt hat, daß Rückführungsmaßnahmen unumgänglich geworden sind.

Für den Fußball wäre das Problem noch leichter behoben, würde man nicht um die Erhöhung ihres Marktwerts bemühte Spieler aus aller Herren Länder, sondern wieder eine Nationalmannschaft auf den Rasen schicken, die wie 1954, 1974 und 1990 diesen Namen auch verdient.


Ronny Zasowk

 


Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
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