NPD-Landesverband Hessen

05.07.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

160 namhafte Ökonomen bestätigen zentrale NPD-Forderung

Schluß mit der Bankenrettung unter Zuhilfenahme von Steuergeldern!

Als hätte es noch einer Bestätigung des Wahrheitsgehalts der zentralen NPD-Forderung „Raus aus dem Euro!“ bedurft, melden sich nun 160 namhafte deutschsprachige Wirtschaftswissenschaftler zu Wort und rufen zum Protest gegen die fatale Eurorettungspolitik und die Beschlüsse des letzten EU-Gipfels auf.

Den Ökonomen zufolge seien die Entscheidungen des EU-Gipfels nicht auf eine Rettung des Euro ausgerichtet, sondern auf die Sanierung der Banken. So wird die beschlossene Bankenunion als Kollektivhaftung der Völker für die Schulden der Banken des Euro-Systems bezeichnet, welche mit großer Sorge gesehen werde.

Deutschland sowie die anderen soliden Länder werden erpresst und dazu gezwungen, ihre Haftung immerzu auszudehnen, was sowohl die Stabilität Deutschlands als auch die Solidarität innerhalb Europas schon bald zum Zerbrechen bringen könnte. So schreiben die Ökonomen wörtlich: „Streit und Zwietracht mit den Nachbarn sind dann vorprogrammiert. Weder der Euro noch der europäische Gedanke als solcher werden durch die Erweiterung der Haftung auf die Banken gerettet“.

Unter den Unterzeichnern des gewichtigen Schreibens befinden sich Wissenschaftler mit hoher Reputation wie ifo-Chef Hans Werner Sinn, der Dortmunder Wirtschaftsstatistiker Walter Krämer und der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen.

Besonders die Tatsache, daß die Schulden der Banken dreimal so hoch sind wie die der Staaten, treibt die Ökonomen dazu, zum breiten Protest gegen die fahrlässige Politik der etablierten Parteien aufzurufen. Fünf nicht näher genannte Krisenländer haben Bankenschulden in Höhe von 9 Billionen Euro angehäuft. So heißt es in dem Schreiben: „Es ist schlechterdings unmöglich, die Steuerzahler, Rentner und Sparer der bislang noch soliden Länder Europas für die Absicherung dieser Schulden in die Haftung zu nehmen, zumal riesige Verluste aus der Finanzierung der inflationären Wirtschaftsblasen der südlichen Länder absehbar sind.“

Beim EU-Gipfel der vergangenen Woche wurde beschlossen, daß aus dem Rettungsfonds ESM direkte Hilfszahlungen an Banken geleistet werden können und daß Krisenländer ohne besondere Auflagen Hilfskredite erhalten dürfen. Auch die gemeinsame Einlagensicherung läßt uns Deutsche für Schulden der anderen Euro-Staaten mithaften. Bundeskanzlerin Merkel sprang als Tigerin, doch landete als zahme italien-hörige Bettvorlegerin.

Durch die grundsätzliche Zustimmung zur Mithaftung für die Banken werden die Staaten künftig unter immer stärkeren Druck gesetzt werden, die Haftungssumme auszuweiten und den Steuerzahler und künftige Generationen zu belasten.  

Die „Eurorettungsmaßnahmen“ retten nicht den Euro, nicht die kriselnden Staaten – vielmehr minimieren sie die Risiken der Gläubiger der Banken und sanieren das Weltfinanzsystem.


Auch wird von einigen Ökonomen vor einer Weltrezession gewarnt, da die asiatischen und südamerikanischen Schwellenländer zeitnah eine harte Landung erleben könnten, die auch die einseitig auf Export ausgerichtete deutsche Wirtschaft in die tiefe Krise stürzen könnte. Auch die Zinssenkung durch die EZB werde die drohende Talfahrt nicht verhindern können.

Die NPD sieht ihre zentralen währungs- und wirtschaftspolitischen Forderungen durch den Aufruf der Ökonomen bestätigt und fordert, daß endlich auch Tabuthemen wie der Ausstieg Deutschlands aus der Euro-Zone und die Wiedereinführung einer stabilen Währung auf die Tagesordnung müssen.

Wir wollen nicht länger Zahlmeister Europas sein – das können wir unseren Kindern und Enkeln nicht zumuten!


Ronny Zasowk

 


Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
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