NPD-Landesverband Hessen

07.08.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Politisches Glaubensbekenntnis bald auch für Sportler?

Die Bundesrepublik scheint zu einem religiösen Staat zu werden. Nach dem Demokratie-Gelübde für Mitarbeiter von Kindergärten, Landratskandidaten und weitere Berufsgruppen sollen nun auch Sportler dazu verpflichtet werden, eine „Extremismusklausel“ zu unterzeichnen. Sportler sollen sich künftig also einem Gesinnungs-TÜV unterziehen, wenn sie gefördert werden wollen. Quasi religiös soll künftig jeder bekennen müssen, daß er sich mit den herrschenden Zuständen identifiziert.  

Der Fall der Nadja Drygalla, der vorgeworfen wird, mit einem NPD-Mitglied liiert zu sein, hat nun nach tagelangem medialen Aufschrei auch die Politik erreicht. Das Bundesinnenministerium meint nun, Vorkehrungen treffen zu müssen, damit der Gleichschaltung des deutschen Sports künftig nichts mehr im Wege steht.

Selbst einigen Vertretern des politischen Establishments wie Verteidigungsminister Thomas de Maizière geht die sportpolitische Sippenhaft mittlerweile zu weit, wenn die Öffentlichkeit ganze Freundeskreise durchleuchten darf, um die „politische Korrektheit“ der Betroffenen zu untersuchen.

Nach Aussage von Bundesinnenminister Friedrich seien die Überlegungen nach Schaffung einer „Demokratie-Klausel“ nicht im Zusammenhang mit dem Fall Drygalla entstanden. Doch scheint der Fall der Auslöser dafür zu sein, daß das politische System einmal mehr die Maske vom Gesicht reißt und offenbart, wie antidemokratisch die Vorstellungen der etablierten Parteien sind. Was sich nicht im Rahmen des eigenen Duktus bewegt, muß mit allen Mitteln bekämpft werden.

Nun wird wieder davor gewarnt, daß „Rechtsextremisten“ den Versuch unternehmen würden, Sportvereine zu unterwandern. Daß auch national gesinnte Menschen Sport treiben, sich sozial betätigen und Hobbys haben, ohne dabei ihre politischen Vorstellungen wie eine Monstranz vor sich her zu tragen, geht den Gralshütern der herrschenden Ordnung nicht in den Kopf. Wie in allen totalitären Systemen wird auch in der Bundesrepublik jeder einzelne Lebensbereich politisiert. Wer nicht mitmacht, wird ausgegrenzt und kann seine sportlichen sowie beruflichen Pläne an den Nagel hängen. Und das soll dann der freieste Staat sein, der je auf deutschem Boden existierte?

Der sportpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Martin Gerster fordert gar ein Gütesiegel für Sportvereine, die sich auf vorbildliche Weise politisch vereinnahmen lassen. Auch sollen die Nominierungskriterien für künftige Olympia-Teilnehmer verändert und durch einen politischen Aufnahmetest ergänzt werden. Galt der Sport für viele als letzte unpolitische Sphäre der Gesellschaft, sollen nun sowohl Breiten- als auch Spitzensport einer massiven politischen Gleichschaltung unterzogen werden. Nicht mehr Leistung soll das Kriterium Nummer eins sein, politische Anpassungsbereitschaft wird künftig ausschlaggebend sein.

Auch wenn die betroffene Nadja Drygalla in den letzten Tagen eine Hexenverbrennung sondergleichen mitmachen musste, dürfte das Polit-Theater und das Duckmäusertum der Sportverbände doch vielen Deutschen die Augen geöffnet haben, daß die Kritik der NPD an der Gleichschaltung in unserem Land kein bloßes Gerede ist, sondern der Weg zur Gesinnungsdiktatur bereits beschritten wird.

Viele Deutsche mögen denken, daß es stets nur die anderen treffen kann. Doch wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Ketten nicht. Die Fälle der Eva Hermann, des Martin Hohmann, des Generals Günzel, des Martin Walser und viele andere belegen doch schon seit Jahren, daß es Menschen aus allen politischen Lagern treffen kann, wenn sie sich dem von oben verordneten Orwellschen Gleichsprech und Gleichdenk verweigern.

Menschen, die Freiheit als ein wichtiges Gut betrachten, müssen sämtliche Denkverbote und Gesinnungsüberprüfungen konsequent ablehnen.



Ronny Zasowk

 


Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
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