NPD-Landesverband Hessen

05.09.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

36 Prozent der Deutschen drohen zu Armutsrentnern zu werden!

Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums haben zugrunde gelegt, daß ab 2030 alle Arbeitnehmer, die 35 Jahre lang weniger als 2.500 Euro brutto verdient haben, in die Altersarmut zu stürzen drohen. All jene werden eine Rente erhalten, die unter dem Grundsicherungsbetrag von 688 Euro liegt.Dies betrifft über 36 Prozent der Bundesbürger, die „mit dem Tag des Renteneintritts den Gang zum Sozialamt antreten“ müssen. Auch eine längere Lebensarbeitszeit erhöht die zu erwartende Rente nicht wesentlich. Kalkuliert man ein, daß die Löhne künftig eher sinken als steigen, dürfte die Zahl derer, die in die politisch verursachte Altersarmut abstürzen, tatsächlich noch höher liegen. Rechnet man darüber hinaus noch die jährliche Inflation mit ein, registriert man, daß ab 2030 unserem Volk eine Massenarmut droht.

Der Studie des Arbeitsministeriums ist zu entnehmen, daß es sich „keinesfalls um krasse Ausnahmefälle oder problematische Erwerbsbiographien handelt, sondern um ganz normale fleißige Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft“. Ein Hohn, dennoch nichts dagegen zu unternehmen.

Dem Lohnspiegel der Hans-Böckler-Stiftung zufolge liegen zahlreiche Branchen wie „Altenpfleger, Arzthelferinnen, Bäcker, Dachdecker, Einzelhandelskaufleute, Erzieherinnen, Kellner, Köche, Krankenschwestern, Maler, Physiotherapeuten und Verkäuferinnen“ weit unter dem Bruttolohn von 2.500 Euro.

Schuld an dieser den Sozialstaat zerstörenden Entwicklung sind die von allen etablierten Parteien mitgetragenen Renten-„Reformen“ der vergangenen Jahre. Das durchschnittliche Renteniveau sinkt ab dem Jahr 2030 von heute 51 Prozent auf 43 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns. Auch Arbeitsministerin Ursula von der Leyen will diese Reformen trotz Veröffentlichung der dramatischen Zahlen nicht zurücknehmen.

Die nun von Ursula von der Leyen geforderte Zuschussrente kann das Problem nicht lösen, da die Hürden viel zu hoch sind. Somit droht die Altersarmut nicht nur den Millionen deutschen Geringverdienern, sondern der gesamten Mittelschicht.

Aus der Debatte wird völlig ausgeklammert, was die Hauptursache dieser Wahnsinnsentwicklung ist. Das Fehlen einer geburtenfördernden Familien- und Bevölkerungspolitik hat über Jahre dazu geführt, daß immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentnern gegenüberstehen. Das Solidarprinzip wurde somit ad absurdum geführt. Ziel der politisch Verantwortlichen ist es, alte Menschen mittels Armut nicht nur zum lebenslangen Lernen, sondern auch zum lebenslangen Arbeiten zu zwingen. Die Folge wäre, daß die Normallöhne weiter sinken.

Während mit deutschen Steuergeldern die Renten der Griechen finanziert werden, stehen unzählige hart arbeitende Deutsche ab 2030 vor dem Scherbenhaufen ihrer Lebensgeschichte. Erstmals gibt das Bundesarbeitsministerium mit eigens veröffentlichten Zahlen zu, daß die etablierten Parteien mit der einen Hand den  deutschen Sozialstaat vernichtet, mit der anderen Hand Banken und EU-Pleitestaaten hochgepäppelt haben.

Die Zahlen des Bundesarbeitsministeriums unterstreichen die grundlegende Forderung der NPD, daß deutsche Gelder nur für deutsche Interessen, auch den Erhalt des Sozialstaats, einzusetzen sind. Nur die grundsätzliche Einbeziehung aller Berufsgruppen in ein solidarisches Alterssicherungssystem, die Schaffung von armutsfesten Mindestlöhnen und die Umsetzung einer geburtenfördernden Familienpolitik können das geschilderte Horrorszenario noch verhindern.


Ronny Zasowk

 


Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
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