NPD-Landesverband Hessen

06.09.2012

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EZB setzt die Ausplünderung Deutschlands fort – mit Erlaubnis der etablierten Parteien

Die Bundesregierung hat seit langem keine echten Ideen mehr, wie sie die Euro-Krise in den Griff bekommen kann. Stattdessen zementiert sie mit jedem deutschen Euro, der in das Fass ohne Boden gesteckt wird, den unhaltbaren Zustand der europäischen Schulden- und Transferunion. Mittlerweile sind Merkel und Co. in die Wartestellung verfallen und schauen wie das Kaninchen auf die Schlange auf die EZB in Frankfurt.

Deren Chef, Mario Draghi, hat bereits angekündigt, auf Kosten der Zahlmeister und Geberländer weitere Schrottanleihen der europäischen Pleitestaaten aufzukaufen. Somit finanzieren die deutschen Steuerzahler mit ihren Schulden einen niedrigeren Zins für Griechenland, Spanien und andere Staats-Ruinen. Mittlerweile macht das Wort der „unbegrenzten Mittel“ die Runde, mit denen die EZB Pleitestaaten und Pleitebanken unter die Arme greifen will. Draghi kündigte bereits an, man wolle „alles Notwendige tun, um den Euro zu erhalten.“ Auch kursieren bereits Berichte, daß die EZB künftig sehenden Auges Anleihen kaufen will, obwohl sie weiß, daß diese mit massiven Verlusten verbunden sein werden.

Wer glaubt, von diesem Wahnsinn nicht betroffen zu sein, der irrt. Deutschlands Steuerzahler haften mit (mindestens) 27 Prozent für den Anleihen-Aufkauf der EZB mit. Ein finanzielles Risiko, was sich nach und nach der symbolträchtigen 1-Billion-Marke anzunähern droht.    

Obwohl die EZB den Auftrag hat, unabhängig von der Politik für finanzielle Stabilität im Euro-Raum zu sorgen, tut sie genau das Gegenteil. Sie macht sich zum nützlichen Gehilfen der privaten Bankengläubiger, indem sie die Schulden der Pleitestaaten finanziert. Ein klarer Rechtsbruch – und ganz Europa schaut zu.

Der Leitzins der EZB hat kaum noch Auswirkungen auf die Realwirtschaft, hysterische Rettungsmaßnahmen ohne Sinn für Nachhaltigkeit haben das Vertrauen in die Finanzmärkte endgültig zerstört. Der Ex-Chef der EZB, Jürgen Stark, moniert bereits: „Der politische Druck auf die Notenbank ist massiv. Schlimmer noch: der EZB-Rat scheint mehrheitlich bereit, diesem Druck unter Missachtung seines Kernauftrags und der Unabhängigkeit nachzugeben.“ Mit dieser fatalen Politik kauft die EZB, deren Hauptaufgabe eigentlich die Geldwertstabilität sein sollte, die Inflation von morgen ein. Der größte Skandal jedoch ist, daß bisher keine etablierte Partei in unserem Land offensiv Stellung gegen die Praktiken der EZB bezogen hat.  

Die NPD lehnt den fortgesetzten Eurowahn ab und fordert ein Ende der Finanzierung fremder Schulden mittels deutscher Schulden. Das verantwortungslose Monopoly-Spiel der EZB ist ein erneuter Beleg für die Richtigkeit der NPD-These, daß nur eine unabhängige nationale Notenbank währungspolitische Souveränität und Stabilität mit sich bringen kann.


Ronny Zasowk

 


Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
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