NPD-Landesverband Hessen

11.09.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Griechen wollen sich mit deutschen Reparationszahlungen sanieren

Freche 300-Milliarden-Forderung

Seit Jahrzehnten ist Griechenland Nutznießer deutscher Zahlungen. Als Netto-Empfängerstaat staubt Athen jährlich Milliardensummen an EU-Mitteln ab, die zu einem Drittel aus deutschen Töpfen stammen. Im Rahmen der Euro-Krise ist Deutschland nun wieder das Hauptgeberland, ist mit dreistelligen Milliardensummen an Rettungsschirmen und Haftungsverpflichtungen beteiligt. Auch der milliardenschwere Aufkauf griechischer Schrott-Anleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) wird zu 27 Prozent mit deutschen Steuergeldern finanziert.

Da man in Athen nur bedingt bereit ist, der Euro-Krise mit eigenen Sparanstrengungen zu begegnen, stellt man weitere unverschämte Forderungen auf. Der stellvertretende Finanzminister Christos Staikouras richtete nun eine vierköpfige Arbeitsgruppe ein, die prüfen soll, ob man noch Forderungen auf Reparationszahlungen für Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg an Deutschland richten könne. Die Arbeitsgruppe soll nun bis Ende des Jahres die internen Archive durchforsten, um Anhaltspunkte für weitere Forderungen ausfindig zu machen. Alle Jahre wieder kommen Forderungen dieser Art auf den Tisch, doch selten so durchsichtig politisch motiviert.

Bereits im März thematisierte das griechische Außenministerium die Reparationsfrage und gab an, daß Athen von seinen Forderungen nie zurückgetreten sei. Nach Auffassung des Außenministeriums müssten die Forderungen aber „zur richtigen Zeit und nach guter Vorbereitung“ gestellt werden.

Weil der griechischen Regierung die Felle nun davon zu schwimmen drohen und der Spar-Druck seitens der Troika aus EU-Kommission, EZB und Internationalem Währungsfonds (IWF) immer größer wird, zeigt sie mit dem Zeigefinger auf die „bösen Deutschen“, die die Schuld für die Krise des griechischen Staates zu übernehmen hätten. Auf deutsche Kosten soll die griechische Bilanz aufpoliert werden. Bis nach Athen scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben, daß auch die Zahlungsbereitschaft der Deutschen nicht unendlich ist.

Die Höhe der griechischen Forderung beläuft sich auf sage und schreibe 300 Milliarden Euro. Auch die Tageszeitung „Welt“ kommt nicht umhin, von der „Absurdität griechischer Reparationsforderungen“ zu sprechen. Deutschland leistete nach dem Zweiten Weltkrieg bereits Zahlungen und Güterlieferungen immensen Ausmaßes, was zur Folge hatte, daß alle etwaigen Reparations- und Entschädigungsansprüche völkerrechtlich als erledigt gelten.

Der Historiker Heinz Richter äußerte dazu: „Forderungen gab es schon immer. Es wurde aber auch schon mehrfach gezahlt.“ Die Forderungen der Griechen entbehren also jeglicher Grundlage.

Auch Richter hält die Forderung nach Reparationszahlungen für einen Propaganda-Trick der griechischen Regierung, um die berechtigte Wut der Bürger von sich auf das Ausland abzulenken. Es muß nun mit Spannung erwartet werden, ob Merkel und Co. dieser neuerlichen, nur frech zu nennenden Forderung erneut Folge leisten.

Die NPD vertritt in dieser Frage eine klare Haltung. Mit der einseitigen Schuldpolitik auf deutsche Kosten muß 67 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs endlich Schluß sein. Den fortwährenden Reparations- und Entschädigungsforderungen verschiedenster Couleur ist eine klare Absage zu erteilen.


Ronny Zasowk

 


Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
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