NPD-Landesverband Hessen

18.09.2012

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Junge Nationaldemokraten: Schlesienfahrt 2012 – Morgenfeier „Hanna Reitsch“

Wenn wir auf Fahrt sind oder zelten beginnen wir von den JN jeden Tag gemeinsam. Um uns auf das vor uns Liegende einzustimmen, hören wir dazu von einem Kameraden oder einer Kameradin einen selbst verfassten Text, der sich meist thematisch in das jeweilige Lager- oder Wandermotto einbettet.

Außerdem wird bei uns Deutsches Liedgut gesungen und abschließend der Tagesplan verlesen.

So hatten wir auf unserer Schlesienfahrt die Freude, einiges über die kulturellen und geschichtlichen Begebenheiten dieses unvergessenen Landes zu erfahren.

Wir wollen dem geneigten Leser diese „Morgenfeiern“ nicht vorenthalten. Denn so, wie sie uns in jeden neuen Tag einstimmten, sollen sie auch Euch Mut geben, an Schlesien zu glauben und es nicht zu vergessen.

Hier, wo wir heute unsere Schlesienfahrt durchführen, wurde die bedeutende Persönlichkeit Hanna Reitsch im Jahre 1912 geboren.

Die ehemalige Flugkapitänin, war eine der bekanntesten und erfolgreichsten Fliegerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie flog über 40 Rekorde in allen Klassen und Flugzeugtypen, des weiteren war sie weltweit die erste Flugkapitänin. Ihre Alpenüberquerung mit einem Segelflugzeug 1937 und ein atemberaubender Flug mit einem Hubschrauber durch die Deutschlandhalle 1938 machte sie legendär und schrieb sie in die Geschichtsbücher ein.

Für ihre Risikobereitschaft und Treue bekam sie als erste Frau das Eiserne Kreuz überreicht.
Im späteren Krieg war sie auch bereit für ihr Land zu sterben und der Meinung das Deutschland nicht in einer ausweglosen Situattion war. Sie plante Selbstopferungseinsätze um die wichtigsten Schlüsselpositionen des Gegners und die Zentren seiner Widerstandskraft zu treffen - unter Schonung der feindlichen Zivilbevölkerung. Im Gegensatz zu den Methoden unserer Gegner.

Nichts stand den Plänen mehr im Weg. Viele hatten sich dem Selbstopferungseinsatz gemeldet und wollten für Deutschland sterben um ihrem Vaterland zu helfen. Unter anderem natürlich Hanna Reitsch. Hitler lehnte zunächst die Idee des Selbstopferns ab. Auf Hannas Anliegen aber behielt er den Plan im Auge und stimmte später zu. Es bleibt jedoch mit den im April 1944 abgeschlossenen Versuchen. Aus unerklärlichen Gründen, womöglich Sabotage, wird die Produktion der dafür ausgesuchten Flugzeuge nie aufgenommen. Keine Maschine wurde jemals einsatzbereit!

Hanna Reitsch flog während des zweiten Weltkrieges viele Einsätze, die riskant und waghalsig waren. Nachdem sie viele Hindernisse erfolgreich bewältigt und einen Flugzeugunfall überraschend überlebte, flog sie entgegen Hitlers ausdrücklichen Verbots in einem gefährlichen Tiefflug von Berlin nach den von den Sowjets eingeschlossenen Breslau und am 25. April 1945 in einem Sonderauftrag in das eingeschlossene Berlin. Unter ihr die russischen Panzer und Soldaten, die ihr Flugzeug im Tiefflug an beiden Seiten trafen, sodass Benzin austrat und ihr Copilot General Oberst von Greim am Bein getroffen wurde. Auch hier bewahrte sie einen kühlen Kopf . Sie flog ihn auf Hitlers bitten nach Plön, eine Rettung von sich selbst lehnte Hitler ab.

Nach dem zweiten Weltkrieg kam auch Hanna Reitsch wie viele andere Multiplikatoren in Kriegsgefangenschaft. Dem ihn gefangen nehmenden Amerikanern war der soldatische Ehrbegriff ein Fremdwort. Sie behandeln die Gefangenen in unwürdiger Weise. Generalfeldmarschall von Greim, unerschrockener, aufrechter und ehrenvoller deutscher Offizier, wählt den Freitod. Hanna Reitsch bleibt 15 Monate lang als für sehr gefährlich eingestuft, Gefangene der Amerikaner, zum Teil unter brutaler Behandlung.

Hanna Reitsch darf unter den verantwortungsvollsten und opferfreudigsten Frauengestalten der deutschen Geschichte eingereiht werden. Von der Leidenschaft des Fliegens ausgehend, wurde sie in der Vorkriegszeit wie in den nachfolgenden harten Jahren des deutschen Schicksalskampfes ein mutiger und unermüdlicher Streiter für die Ehre und Freiheit ihres Landes.

Ihr Opfer war nicht das einzige, das von deutschen Frauen in den bitteren Jahren des Krieges und danach erbracht wurde. Unvergessen sind das stille Heldentum der Frauen und Mütter auf der Flucht bei eisigem Wetter vor einem bestialischen Gegner, ihr tapferes Ausharren im Bombenhagel das beschützen ihrer Kinder. Ihre Leistungen bei der anschließenden Trümmerbeseitigung in den zerstörten deutschen Städten.

Was Hanna Reitsch auszeichnete, war ihr Einsatz auf einem Gebiet, das bis dahin allein der Männerwelt vorbehalten war. Mit ihren wagemutigen Flügen und Versuchen im Dienste ihres Vaterlandes stellt sie einen Typus Frau dar, der sich wesentlich von den Karrieredamen der liberalen Ära der 20 Jahre und der heutigen Zeit unterscheidet.

Ihr Leben war nicht Eigensucht, sondern Dienst an der Gemeinschaft. Nicht Glücksstreben oder verbissener Prestige- und Geldgier, sondern in höchstem Maße Erfüllung in bescheidener, selbstloser Pflicht.

Hanna Reitsch soll uns ein Beispiel geben für Mut, Ehre und Tapferkeit!

Anne


Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
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