NPD-Landesverband Hessen

02.01.2013

Lesezeit: etwa 1 Minute

Die stumme Armut in Deutschland

Während die bundesdeutsche Regierung in Windeseile Steuergelder in Milliardenhöhe für südeuropäische Pleitestaaten bereitstellt, sieht es mit der Sorge um das eigene Volk immer dramatischer aus.

Dies offenbart der “Armutsbericht 2012″ des Paritätischen Wohlfahrtsverband, der heute veröffentlicht wurde.
 
Dem Bericht zufolge habe die Armutsgefährdungsquote seit 2006 stetig zugenommen und befinde sich mit 15,1 % auf dem Höchststand seit 1990. Erstmals landet mit Bremen ein westdeutsches Bundesland auf dem letzten Platz.
 
Die schlechteste Entwicklung während der vergangenen fünf Jahre sei in Berlin und dem Ruhrgebiet zu verzeichnen, die im Bericht als Problemregionen Nummer eins genannt werden.
Mit einem Zuwachs von 4 % sei die Armut im Jahr 2011 so stark gestiegen wie niemals zuvor.
 
“Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Armutslöhne sind der Preis, den Deutschland für die vermeintlichen Erfolge der Bundesregierung in der Arbeitsmarktpolitik bezahlt“, so der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Ulrich Schneider. „Was wir in Berlin und im Ruhrgebiet erleben, kommt einem armutspolitischen Erdrutsch gleich.“
 
Als dringende Konsequenz fordert der Verband ein armutspolitisches Sofortprogramm, das neben Mindestlöhnen, Mindestrenten und einem Mindestarbeitslosengeld I, den Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigung, die Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze sowie eine Reform des Wohngeldes vorsieht.

 

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