NPD-Landesverband Hessen

07.02.2013

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Mitarbeiter von Hewlett-Packard werden Opfer der EU-Osterweiterung

Die Segen der Osterweiterung der EU müssen nicht die Politiker, die sie im Parlament bzw. der EU-Kommission absegneten, sondern immer mehr Bürger spüren. Ob gestohlene Autos oder in Billig-EU-Länder verlagerte Produktionsstätten – alles Segnungen dieser Fehlentscheidung aus den Jahren 2002 und 2003. Die aufholenden Volkswirtschaften im Osten und Südosten Europas haben in den letzten Jahren vor allem von deutschen Transferzahlungen profitiert.
 
Neuestes Opfer dieser fragwürdigen Politik ist nun die Rüsselsheimer Belegschaft des IT-Konzerns Hewlett-Packard. Die Mitarbeiter sind berechtigterweise empört über das Vorgehen der Geschäftsführung, die der Belegschaft die bevorstehende Massenentlassung in einer kurzen Email mitgeteilt hat. Der hessische Standort mit 1100 Beschäftigten soll zum 1. November geschlossen werden. 850 Mitarbeiter werden entlassen, 250 werden zum Kunden Opel verlagert. Gewerkschaftssekretär Martin Sperber-Tertsunen dazu wörtlich: „Es entstand der Eindruck, dass die Geschäftsführung die Entscheidung nicht durchdacht hat. Man zerschlägt funktionierende Strukturen. Hochspezialisierte Experten sollen durch irgendwelche Mitarbeiter ersetzt werden.“
 
Die Arbeit, die bislang von hochqualifizierten deutschen Spezialisten erbracht worden ist, wird nun Billiglöhnern in Bulgarien überlassen. Wie die Geschäftsführung des US-Konzerns bestätigte, werden 400 der gestrichenen Stellen nach Bulgarien verlagert. Die übrigen Stellen entfallen durch „Produktivitätsfortschritte und effizientere Tools“. Es werden zwar sozialverträgliche Lösungen versprochen, betriebsbedingte Kündigungen werden aber die Realität sein.
 
Die Noch-Mitarbeiter des IT-Konzerns protestieren derweil gegen die unsoziale Vorgehensweise der Geschäftsführung – wahrscheinlich ohne Aussicht auf Erfolg. Der Fisch stinkt nämlich auch hier vom Kopfe her. Weil die deutsche Politik falsche Anreize setzt und die Konzerne machen läßt, was sie wollen, sind die Beschäftigten am Ende die Leidtragenden.
 
Die NPD fordert, die Verlagerung von Produktionsstätten in Billiglohnländer mit einer einfachen Lösung zu beenden. Wer in Deutschland im großen Stil verkaufen will, muß auch hier in Deutschland produzieren. Daher setzt sich die NPD für die Einführung einer Lohndumping-Abgabe ein, die zur Folge hätte, daß Güter, die in Billiglohnländern produziert werden, bei Import durch eine Abgabe verteuert werden, wodurch es für die Produzenten wieder ertragreicher wäre, in Deutschland zu produzieren.
 
Ähnliche Forderungen sind von den etablierten Parteien nicht zu erwarten, da sie sich nicht als die Interessenvertreter unseres Volkes, sondern der international agierenden Konzerne verstehen.
 
 
Ronny Zasowk
 
 

 

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