NPD-Landesverband Hessen

04.03.2013

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Politik der Normalität muß endlich die Minderheitenverhätschelung beenden

Schaut man sich einmal aufmerksam in der Medienlandschaft um, registriert man die Themen diverser Polit-Talkshows und nimmt man zur Kenntnis, mit welchen Debatten die Bundestagsparteien sich tagein tagaus beschäftigen, muß man unweigerlich zu der Erkenntnis kommen, in einem riesigen Irrenhaus zu leben. Während über 60 Prozent der Deutschen von Altersarmut bedroht sind, neueren Zahlen zufolge knapp ein Viertel der Deutschen schon heute armutsgefährdet ist, die Sicherheit in zahlreichen Ballungszentren kaum noch gewährleistet werden kann und der unseren Kindern und Enkeln aufgebürdete Schuldenstand dieser Republik immer abnormer wird, diskutieren die „da oben“ über die steuerrechtliche Gleichstellung einer verschwindend geringen Anzahl homosexueller Lebensgemeinschaften, über Gender-Mainstreaming-Projekte an Schulen und Universitäten und über die Einführung von Unisex-Toiletten in öffentlichen Einrichtungen.
 
Unser Land steht vor existenziellen Bedrohungen, doch unsere „Volksvertreter“ haben nichts Besseres zu tun als Minderheitenpolitik zu betreiben. Sitte und Moral werden über Bord geworfen, selbst die sich aus wahlkampftaktischen Gründen ab und an konservativ gebende CDU diskutiert seit Monaten, wie sie ihren Wählern die vollumfängliche Gleichstellung von Homo-Paaren mit der normalen Ehe schmackhaft machen kann. Da dem linken Parteienblock aus SPD, Grünen und Linken dieser Homo-Emanzipationsprozess zu lange dauert, soll nun durch das rot-grüne Rheinland-Pfalz und das SPD-regierte Hamburg am 22. März 2013 ein Antrag in den Bundesrat eingebracht werden, mit dem die vollumfängliche Gleichstellung aller Lebensentwürfe umgesetzt werden soll. Nur mit der Öffnung der Ehe könne die bitterböse Diskriminierung von Schwulen und Lesben in unserem Land ein Ende haben, so Volker Beck von den Grünen. Steuerrechtliche Gleichstellung, Adoptionsrecht für Schwule und Lesben und irgendwann eine verbindliche Homo-Quote für DAX-Konzerne wären wohl die Folgen.
 
Ebenso seltsame Blüten treibt die Bildungspolitik in unserem Land. In Kindergärten, Schulen und Hochschulen werden seit einigen Jahren so genannte Gender-Programme umgesetzt, mit denen den Kindern, Schülern und Studenten aufgezeigt werden soll, daß es nicht nur Mann und Frau gebe, sondern auch viele andere Möglichkeiten, sich selbst zu definieren. Auch könne diese Selbstwahrnehmung regelmäßig wechseln – das Geschlecht als täglich variierendes Kleidungsstück. Kindern soll somit aufgezeigt werden, daß die Beziehung zwischen Mann und Frau nur eine Möglichkeit darstelle, aber auf keinen Fall die beste. In einer Dissertation der Universität Tübingen wird dieser Irrsinn mit folgenden Worten ausgeschmückt: „Geschlechtliche Identität kann deshalb nur in einer Pluralität und einem sich wandelbarem Verständnis von ›Gender‹ gesehen werden.“ Und: „Individuum, Identität, das Verhältnis von Leib/Körper und Person oder Seele, die neuere Ineinssetzung von Psychischem und Gehirn, all das steht zur Debatte, es kann nicht weiter so gedacht werden wie bisher.“ In einschlägiger Literatur, zum Teil herausgegeben von federführenden Ministerien, können Erziehungsempfehlungen wie geschlechtsneutrale Anrede der Schüler, Vermeidung von kategorisierenden Wörtern wie „er“ und „sie“ und die Zuordnung von typischem Spielzeug des jeweils anderen Geschlechts entdeckt werden. Was vor einigen Jahren mit sogenannten „Girls-Days“ begann, bei denen Mädchen zur Berufsorientierung in typische Männerberufe geschickt wurden, wird nun mit gezielter und systematischer Gehirnwäsche in immer mehr Bildungseinrichtungen fortgesetzt. Linke Umerzieher begannen schon vor einigen Jahren die Sprache zu entgeschlechtlichen, aus Rednerpulten wurden Redepulte, aus dem Wörtchen „man“ wurde „mensch“ und aus Studenten wurden im Hochschulsprech plötzlich „Studierende“. Wem an der Uni dann doch das altertümliche Wort „Student“ herausrutschte, saß in der Mensa plötzlich alleine. Informationen der „Bild“-Zeitung zufolge wird auch den Freiwilligen Feuerwehren bereits empfohlen, für die „geschlechterdiskrimierende“ Bezeichnung „Feuerwehrmann“ endlich eine geschlechtsneutrale Bezeichnung zu finden.
 
Auch im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg werden nun die „wichtigen“ Probleme unserer Zeit angepackt. In öffentlichen Einrichtungen müssen künftig neben altertümlichen und ewiggestrigen Männer- und Frauen-Toiletten auch Unisex-Toiletten eingerichtet werden. Der Antrag, der von Linken, SPD, Grünen und Piraten unterstützt wurde, wird folgendermaßen begründet: „Existieren nur nach Männern und Frauen getrennte Toiletten, so benachteiligt dies Menschen, die sich entweder keinem dieser beiden Geschlechter zuordnen können oder wollen oder aber einem Geschlecht, das sichtbar nicht ihrem biologischen Geschlecht entspricht.“
 
Diese drei Beispiele machen deutlich, wie sehr sich die politische Klasse von den wirklichen Problemen der Bürger entfernt hat. Während wirklich wichtige Probleme wie die demographische Katastrophe, Kinderarmut und Überfremdung nicht angepackt und auch von der Medienlandschaft mit keiner Silbe thematisiert werden, sieht man sich als Normaler vor eine Omnipräsenz von gesellschaftlichen Seltsamkeiten gestellt. In unserem Land wird Minderheitenpolitik gemacht, während die Probleme, vor denen fast alle Deutschen stehen, ignoriert werden.
 
Die NPD sieht sich als Bewahrerin des Normalen gegen all die Tendenzen in der etablierten Politik, denen zufolge die Familie, die Ehe, die Moral und der Anstand auf dem Basar der Subkulturen gegen Perversionen eingetauscht werden sollen. Daher muß dem grundgesetzlichen Auftrag zum Schutz von Ehe und Familie wieder zur Gültigkeit verholfen werden. Auch müssen sämtliche Gender-Experimente an Kitas und Schulen aufgrund ihrer bedenklichen Auswirkungen auf die Psyche der Kinder verboten werden.
 
 
Ronny Zasowk

 

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