NPD-Landesverband Hessen

24.08.2013

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Kein weiteres Griechen-Paket – Volksabstimmung am 22. September 2013

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich wieder einmal verquatscht. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl kam er nicht umhin, ein drittes Rettungspaket für Griechenland anzukündigen, damit der südeuropäische Staat vor der Pleite bewahrt werden kann. Während einige CDU-Granden versuchten, aus wahlkampftaktischen Gründen zurückzurudern und Schadensbegrenzung zu betreiben, machte es der Sprecher von Bundeskanzlerin Merkel, Steffen Seibert offiziell: „Weitere Hilfen sind unter bestimmten Voraussetzungen und bei Notwendigkeit in Aussicht gestellt.“ Hieß es früher noch großspurig, daß wir Deutschen nie und nimmer für die Schulden anderer Staaten haften müssen und daß die Euro-Krise ja ohnehin überwunden sei, sollte nun auch der letzte Gutgläubige erkennen, daß eben diese Euro-Krise zum Ruin unseres Landes zu werden droht.
 
 
Während immer weniger Staaten bereit und in der Lage sind, sich an der temporären Rettung von in die Krise geratenen Staaten zu beteiligen, werden wir Deutschen gar nicht gefragt, es wird uns einfach zugemutet.
 
 
Hieß es bis vor Kurzem noch, daß die ökonomisch relevanten Kenndaten sich in Griechenland signifikant verbessert haben, will die Bundesregierung nun schon immer gesagt haben, daß ein drittes Rettungspaket notwendig werden könnte. Man fühlt sich in beklemmender Weise an die US-Spionageaffäre erinnert, bei der die Bundesregierung angeblich auch von nichts wusste, später dann aber eingestehen musste, daß verantwortliche Stellen seit langem über Art und Umfang der Massenbespitzelung Kenntnis hatten.
 
 
Das neuerliche Rettungspaket sei laut Schäuble notwendig, um einem Schuldenschnitt zu entkommen, der zwangsläufig darauf hinauslaufen würde, daß die geleisteten Hilfen nicht nur in Gefahr, sondern weg wären. Wir Steuerzahler sollen weitere Pakete schnüren, um die minimale Chance zu erhöhen, einen Teil der geleisteten Hilfen irgendwann wieder zu sehen. Die bisher geleisteten Rettungspakete reichen lediglich bis Ende des Jahres 2014, um Griechenland vor dem Bankrott zu bewahren. Ab 2015 sind neue Gelder erforderlich. Der ursprüngliche Plan der „Euro-Retter“ sah vor, Griechenland bis 2015 wieder fit für die Finanzmärkte zu machen. Nun gilt es aber selbst unter wohlmeinenden Beobachtern als äußerst illusorisch, daß Griechenland unter gleich bleibenden Bedingungen, also ohne Austritt aus der Euro-Zone, wieder auf die Beine kommt.
 
 
Nun wird den Bürgerinnen und Bürgern vorgegaukelt, daß es nur die Wahl zwischen Pest und Cholera gebe. Während CDU und FDP bereits laut über ein weiteres milliardenschweres Rettungspaket nachdenken, schwadronieren SPD, Grüne und Linke über einen Schuldenerlaß in großem Stil. Beides läuft darauf hinaus, daß dreistellige Milliardensummen verpulvert werden, obwohl in der Heimat das Geld an allen Ecken und Enden fehlt.
 
 
Schon jetzt wurde für Athen mit einer Gesamtsumme von 230 Milliarden Euro in die Haftung gegangen, trotz anders lautender Beteuerungen muß erwartet werden, daß das nun angekündigte dritte Paket noch umfangreicher ausfallen wird.
 
 
Die NPD wendet sich weiterhin entschieden gegen sämtliche Rettungspakete, da sie erstens nichts bringen und zweitens uns Steuerzahler überfordern und generationsübergreifend mit Risiken belasten, unter den wir zusammenbrechen werden.
 
 
Die NPD sieht in der Bundestagswahl am 22. September 2013 de facto eine Volksabstimmung, bei der es darum geht, ob unser Volk weiter ausgenommen wird wie eine Weihnachtsgans oder aber aus der Euro-Zone aussteigt und weiteren Risiken entgeht. 
 
 
Während alle anderen zur Wahl stehenden Parteien fast schon krampfhaft am zum Scheitern verurteilten Euro festhalten, sagen wir Nationaldemokraten klar und deutlich:
 
 
D-Mark statt Euro-Pleite!
 
 
Ronny Zasowk

 

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