NPD-Landesverband Hessen

19.10.2013

Lesezeit: etwa 2 Minuten

200 Jahre Völkerschlacht: und heute?

Dieser Tage jährt sich zum zweihundertsten Mal die Völkerschlacht bei Leipzig. Damals zogen hunderttausende Europäer in den Krieg, um sich vom napoleonischen Joch zu befreien. Preußen, Russen, Österreicher und Schweden kämpften Seit an Seit, um Freiheit und Selbstbestimmung wiederzuerlangen. Während dieser für unser Volk so elementare Krieg im bundesdeutschen Schulunterricht kaum behandelt wird, werden die zwölf Jahre des Dritten Reichs inflationär durchdekliniert. Ein nationales Aufbäumen wie das von 1813, wie es identitätsstiftender kaum sein kann, bedarf einer besonderen Würdigung – auch durch die politische Klasse. So fand der Gedanke, daß alle Deutschen gemeinsam in einem Staat leben sollten, ab 1813 auch politischen Wiederhall.
 
Doch wie gehen bundesdeutsche Politiker mit dieser historischen Stunde um? Der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) bezeichnet das Symbol der 1813er Erhebung, das Leipziger Völkerschlachtsdenkmal, als „beklemmendes Denkmal“ und warnt angesichts der 200-Jahr-Feierlichkeiten vor einem „Wiedererstarken des Nationalismus“. Etablierte Polit-Versager sind in der Lage, selbst die größten Momente der deutschen Geschichte schlechtzureden.
 
Doch schaut man sich viele andere Länder in Europa an, erscheint die Warnung von Schulz vor einem nationalen Erstarken gar nicht mal so abwegig. In Frankreich ist der rechte Front National (FN) mittlerweile in Umfragen stärkste Kraft. Der französische Ministerpräsident Hollande fürchtet sich so sehr vor einem weiteren Erstarken des FN, weshalb er es momentan nicht einmal wagt, sich im Rahmen der Proteste militanter Asyllobbyisten auf deren Seite zu schlagen.
Auch in Österreich hat die rechte FPÖ erst kürzlich einen Erfolg erringen können. Sie legte kräftig zu und wurde bei der Nationalratswahl drittstärkste Kraft. Ebenso konnte in Griechenland die „Goldene Morgenröte“ ihr Ergebnis von 2009 vervielfachen und steht jüngsten Umfragen zufolge auf Platz drei in der Wählergunst.
 
In vielen europäischen Ländern sind rechte bzw. nationale Parteien und Bewegungen auf dem Vormarsch, vor allem dort, wo die Probleme mit Überfremdung und/oder EU-Fremdbestimmung nicht mehr zu leugnen sind. Dort, wo die Folgen dieser falschen Politik im Portemonnaie der Bürger spürbar werden, bekommen die Etablierten immer häufiger die Quittung für ihre verantwortungslose Politik.
 
In Deutschland gelingt es Mutti Merkel derzeit noch, mit seichten Redebeiträgen, garniert mit Durchhalteparolen, den Eindruck zu erwecken, daß sie alles im Griff habe. Doch nimmt auch in Deutschland die Angst vor einer kalten Enteignung im Zuge der so genannten Euro-Rettung zu. Es sind auch in Deutschland immer weniger Bürger bereit, ungefragt eigene soziale Errungenschaften und die innere Sicherheit einer falsch verstandenen Willkommenskultur zu opfern.
Gelingt es einer nationalen Kraft wie der NPD auch in Deutschland, analog zur Befreiung vom napoleonischen Joch anno 1813, den Menschen aufzuzeigen, daß die Europäische Union als Zentrale der Fremdbestimmung nicht nur den Krümmungsgrad von Gurken diktiert, sondern über unsere Währungs-, Wirtschafts-, Sozial-, Sicherheits- und Bildungspolitik entscheidet, dann wird es auch in Deutschland eine breite Bewegung nicht nur aus Euro-Skeptikern, sondern aus EU-Gegnern geben, die sich für Freiheit und Selbstbestimmung einsetzt. Das wäre – schaut man nach Frankreich, Griechenland, Ungarn, Österreich, aber auch nach Großbritannien – nur etwas europäische Normalität.
 
Ronny Zasowk

 

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