NPD-Landesverband Hessen

31.12.2014

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Ich will, dass ihr wütend werdet!

Das Jahr 2014 geht zu Ende, ein neues steht vor der Tür. In allen Neujahrsansprachen sind sie zu finden – gute Vorsätze und schlaue Lebenssprüche. Ich will euch damit nicht belämmern oder euch mit wohligen Sprüchen zutexten. Ich will etwas anderes. Ich will, dass ihr wütend werdet!

Die schöne Friede-Freude-Eierkuchen-Welt, in der Toleranz und Solidarität an Bäumen wachsen, ist – zumindest derzeit – eine fiktive. Alles Lüge, alles Schein. Solidarität wird zur Mangelware. Und Toleranz … Was soll das überhaupt sein, in Zeiten, in denen Andersdenkende von der gleichgeschalteten Polit- und Medienkaste kriminalisiert werden und ihre Arbeitsplätze verlieren? In Zeiten, in denen Zehntausende – die für ihre Rechte auf die Straße gehen – kurzerhand zu Rassisten und Rattenfängern gestempelt werden. Und das von jenen, die selbst den Bodensatz leibhaftiger Niedertracht bilden. Die uns in einen Krieg mit Russland treiben wollen, unter dem Befehl der US-geführten Nato. Die unser Land mit Fremden fluten und von gehirngewaschenen Gutbürgern unterstützt werden, als hinge ihr eigenes Leben davon ab.

Nein, für wohlklingende Neujahrsansprachen ist das nicht die richtige Zeit. Wir leben angeblich in einem der reichsten Länder dieser Erde. Wie kommt es dann, dass Millionen Kinder das Weihnachtsfest in Armut verbringen mussten? Wie kommt es dann, dass Millionen Bürger zwei oder drei Jobs gleichzeitig brauchen, um irgendwie über die Runden zu kommen? Wie kommt es dann, dass Konsum und Egoismus über glücklichen Kinderaugen stehen? Wir leben nicht in Reichtum. Im Gegenteil. Wir sind arm – arm geworden. Weil wir nicht mehr nachdenken. Weil wir nicht verlieren wollen, was wir noch zu haben glauben. Weil wir feige sind. Weil wir hinter vorgehaltener Hand über die da oben schimpfen und selbst nicht den Mut aufbringen dagegen zu opponieren. Weil wir uns distanzieren, von allem und jedem. Weil wir dazu gehören wollen, zu den Guten, nicht zu den Bösen. Wir wollen nicht zu den Nazis gehören, zu den Rassisten und den Rattenfängern. Ja, ich schreibe bewusst von „Wir“. Nicht, weil ich jeden dieser Punkte auf mich beziehe, sondern weil wir unweigerlich aneinander gekettet sind, als Volk, als Nation.

Aber genau das alles muss sich ändern. Ich will, dass ihr endlich wütend werdet. Und nicht nur das. Tragt eure Wut auf die Straße, zu den Protesten und Demos, die überall in Deutschland stattfinden. Nehmt die Wut mit auf den Arbeitsplatz, zu euren Bekannten, in eure Vereine und überall hin. Wenn sie euch Rattenfänger oder Rassisten nennen, dann lacht ihnen mitleidig in ihr verlogenes Gesicht.

Denkt immer daran: Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Werdet wütend, werdet wach! 2015 ist ein gutes Jahr dafür. Es wird Zeit!

Beste Grüße

Frank Franz

Parteivorsitzender

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