NPD-Landesverband Hessen

13.01.2015

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Paul Collier warnt vor Einwanderung; Zurück in die Heimat schicken!

Wer darf ins Land kommen und wer nicht? Profitieren wir von der Einwanderung – oder hilft der Massenexodus nur den Migranten selbst? Der britische Wirtschaftswissenschaftler Paul Collier (Universität Oxford) erforschte, welche Kosten und welchen Nutzen die weltweite Migration mit sich bringt: für die aufnehmenden Länder (vor allem Europa und die USA), für die Einwanderer selbst und für jene Länder, die die Migranten zurücklassen. Vor allem diese Staaten, die oft zu den ärmsten Ländern gehören, müssten wir im Blick behalten, so Collier, wenn wir über die Gewinner und Verlierer von Migration sprechen. Nur so könne es möglich sein, neue, gerechte Einwanderungsregeln zu finden, von denen möglichst viele Menschen profitieren und die keiner Gesellschaft schaden.

Collier sorgte bereits mit der englischsprachigen Fassung seines Buches »Exodus« für Furore. Nun ist die deutsche Fassung mit dem Untertitel »Warum wir Einwanderung neu regeln müssen« erschienen. Das Buch wartet mit zahlreichen wissenschaftlich belegten Tatsachen auf. So würde bescheidene Zuwanderung keine Probleme verursachen. Die derzeitige dauerhafte Zuwanderung werde jedoch zu Konflikten führen. Denn mit zunehmender Vielfalt nehme der Zusammenhalt in einer Nation ab. Im SPIEGEL-Interview (Ausgabe 41/2014) sagte Collier dazu: »Wie viel Vielfalt wollen und ertragen wir? […] Etwas Migration ist nützlich, zu viel ist schlecht.« Bis zu einem gewissen Grad an Einwanderung steige der Wohlstand, nehme »aber dann rapide ab.« Im Buch belegt Collier, dass die derzeitige Einwanderungspolitik außerdem zum Sinken der Löhne im ohnehin schon untersten Lohnsegment führe. Den Bootsflüchtlingen am Mittelmeer müsste klargemacht werden, dass sich die riskante Überfahrt nicht lohne: »Wir müssen sie zurück in ihre Heimat schicken und dadurch die illegalen Routen nach Europa so unattraktiv wie möglich machen«, sagte der deutschstämmige Professor dem SPIEGEL. Auch gut qualifizierte Einwanderer müssten in ihre Heimatländer zurückkehren. Alles andere schade sowohl ihren Herkunfts- als auch den Aufnahmeländern. Es könne nicht sein, dass mehr sudanesische Ärzte in London arbeiten als im Sudan. Seinen Studenten aus armen Ländern rate er laut SPIEGEL: »Sie dürfen aber nicht so lange bleiben, bis sie Kinder haben und nicht mehr wegwollen.«

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