NPD-Landesverband Hessen

20.05.2015

Lesezeit: etwa 7 Minuten

„Aufnahme läuft!“ – DS-TV auf Sendung

Die Deutsche Stimme gibt es nun auch in bewegten Bildern

In der heutigen Zeit ist es für jedes Printmedium unverzichtbar, die klassische Publizistik mit einem attraktiven Angebot im Internet zu flankieren. Zu diesem multimedialen Ansatz gehört nicht nur ein ständig aktualisiertes, modern aufgemachtes Nachrichtenportal im Netz und eine entsprechende Facebook-Fanseite, sondern ebenso die Präsentation mit bewegten Bildern.

Auch die Deutsche Stimme kann und will sich diesem Trend hin zu den sogenannten »Neuen Medien« nicht verschließen. Mit einer rundumüberarbeiteten Internetseite, vor allem aber einer neuen Sendereihe, die seit Ende März unter dem Titel DS-TV bei YouTube läuft, kann man unseren kritischen Journalismus nunmehr nicht nur auf Papier genießen, sondern auch in Filmen am Bildschirm.

Bekanntlich schlug die NPD schon während des letzten Landtagswahlkampfes in Sachsen ein neues – multimediales – Kapitel in ihrer Geschichte auf. Zur hohen Wahrnehmbarkeit der Partei trugen seinerzeit mehrere – auch nach Ansicht eines Medienexperten, der im ARD-Magazin Zapp dazu Stellung nahm – hochprofessionelle Videobeiträge bei, in denen spektakuläre Aktionen wie »Platzhirsch«-Auftritte, die Bestrahlung des Landtagsgebäudes, des Chemnitzer Karl-Marx-Denkmals, der Dresdner Frauenkirche sowie der Leipziger Salafisten-Moschee mittels eines Hochleistungsbeamers und vor allem die hernach von Politik und Medien massiv skandalisierte Asylhotel-Inspektion der Nationaldemokraten in Bautzen filmisch aufbereitet und über das Internet und die sozialen Netzwerke multipliziert wurden. Die Klickraten waren mehr als beachtlich, die Medien regten sich tagelang darüber auf – vor allem aber konnten auf diesem Weg Hunderttausende und damit viel mehr als über klassische Werbemittel erreicht werden.

Bewährte Mannschaft

Für den neuen Parteivorstand um Frank Franz, der beruflich selbst aus der IT-Branche kommt, war daher klar, daß sich diese hohen multimedialen Kompetenzen auch künftig in der politischen Arbeit unbedingt widerspiegeln müssen. Die DS bietet sich hier als im Abovertrieb und Kioskverkauf erhältliches Transportmedium geradezu an, gerade weil sie nicht »nur« eine Mitgliederzeitung ist, sondern sich weit über die NPD-Mitgliederklientel heraus als patriotische Monatszeitung am Markt etabliert hat. Insofern ist es nur logisch, daß das neue TV-Projekt unter dem »Label« DS* läuft, zumal so die Chance genutzt wird, die Deutsche Stimm ökonomisch zu stärken und ihren Journalismus in nationalen, konservativen und sonstigen nonkonformistischen Kreisen bekannter zu machen. Gerade mit Blick auf die immer weiter in Richtung Mitte driftende Blattlinie der Jungen Freiheit und der daraus resultierenden Lücke, die das einstige Flaggschiff der rechten Publizistik nun offenläßt, haben sich mittlerweile neue Leser- und Käuferpotentiale gebildet, die von der DS erschlossen werden müssen, will sie weiterhin auf wirtschaftlich tragfähiger Basis existieren.

Also fand sich auf Anregung des NPD-Parteipräsidiums Anfang des Jahres eine Mannschaft zusammen, um das TV-Projekt in die Spur zu bringen. Einige aus dieser Runde waren schon an der eingangs erwähnten Medienoffensive im Rahmen des sächsischen Landtagswahlkampfes maßgeblich beteiligt, so daß man im Präsidium mehr als zuversichtlich war, daß auch diesmal solide Arbeit zu erwarten ist. Mit der Projektleitung und -koordinierung wurde Jens Pühse betraut, für Regie, Filmaufnahmen und Schnitt zeichnet Jörg Hähnel verantwortlich, zur Kernmannschaft zählt weiterhin die junge Dresdnerin Emma Stabel, die als Moderatorin einen besonders wichtigen Part übernommen hat und darüber hinaus das attraktive Aushängeschild von DS-TV ist. Die redaktionelle Betreuung der Sendereihe wurde in die Hände des Autors dieser Zeilen gelegt.

Beteiligt ist natürlich auch DS-Chefredakteur Schreiber, der in Form eines Redaktions-Gespräches künftig regelmäßig auf die Inhalte der Druckausgabe der Deutschen Stimme eingehen wird. Parallel zur neuen Video-Arbeit wurde der Netz-Bereich aufgefrischt und komplett neu veröffentlicht. Für die Verzahnung der Bereiche Online, Print und Video wird auf bewährte Kräfte aus dem administrativen Apparat der Parteizentrale zurückgegriffen. Daneben konnten auch einige externe Partner, beispielsweise für die Erstellung von Animationsfilmen, themenspezifische Zulieferung von Filmmaterial oder die Unterstützung bei der Tontechnik gewonnen werden. DS-TV legt allerdings, nicht nur aus Kostengründen, sondern auch, um die Praxis der Mitarbeiter stetig zu verbessern, großen Wert darauf, möglichst viel in Eigenregie zu erstellen. Das funktioniert in dieser Form auch weitestgehend reibungslos, da fast alle Beteiligten über jahrelange Erfahrungen im Medien- und journalistischen Bereich verfügen und in der Lage sind, entsprechend professionell zu arbeiten.

Ab ins Studio!

Als größte Herausforderung stellte sich gleich zu Beginn die Frage geeigneter Räumlichkeiten für die Aufnahme der Moderationsbeiträge. Durch die Räumung der Lagerhalle des DS-Verlagsgebäudes in Riesa im Zuge der Abwicklung des Versandgeschäfts ergab sich allerdings zeitnah die Möglichkeit, im Gebäude ein Studio mit Greenscreen-Hintergrund und Lichtaufbau einzurichten. Gesagt, getan – einiges an technischem Gerät wie ein Teleprompter, eine Kamera oder Laptops waren bereits vorhanden, und nach der Anschaffung notwendiger neuer Gerätschaften wie weiterer Aufnahmekameras sowie Licht- und Tontechnik konnte es frisch ans Werk gehen.

In der Zwischenzeit wurden schon die ersten beiden Sendungen ohne Moderation abgedreht, zum einen ein Gespräch zwischen den beiden DS-Geschäftsführern Andreas Storr und Peter Schreiber zur Vorstellung der Themen in der April-Ausgabe der Deutschen Stimme, das im Büro des Parteivorsitzenden in Berlin aufgenommen wurde, zum anderen ein Beitrag zur aktuellen NPD-Kampagne »Asylbetrug macht uns arm«, für den unter anderem Aufnahmen von der Arbeit beim NPD-Materialdienst und einer Flugblattverteilung in Sachsen sowie ein O-Ton von Frank Franz verwendet wurden.

Mit der dritten Sendung von DS-TV trat dann erstmals die neue Moderatorin Emma Stabel auf den Plan, die seitdem Woche für Woche durch die Sendungen führt und dem gesamten Konzept ein unverkennbares und vor allem sympathisches Gesicht verleiht. Thema der Sendung war die rechte Konferenz in St. Petersburg, an der eine Abordnung des neuen europäischen Parteienbündnisses Alliance for Peace and Freedom (APF) mit dem NPD-Europaabgeordneten Udo Voigt teilnahm. Neben den Studioaufnahmen mit unserer Moderatorin stieß diese dritte Sendung vor allem wegen des exklusiven Filmmaterials aus St. Petersburg auf großes Interesse. Zwar berichteten zuvor schon mehrere Fernsehteams aus dem etablierten deutschen Medienbetrieb über jenes »Internationale Russische Konservative Forum«, doch natürlich nur in der üblichen tendenziösen und verzerrenden Art und Weise. DS-TV bot hingegen einen informationsreichen Bericht, der auch die Inhalte des patriotischen Treffens in Rußland transportierte. Der mediale Mehrwert liegt auf der Hand. In diesem Sinne verfolgt DS-TV dieselbe Intention wie auch die Druck-DS, nämlich eine andere Meinung zu präsentieren und den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen.

Konzertierte Medienoffensive

Bei Redaktionsschluß dieser DS-Ausgabe wurde gerade die vierte Sendung abgedreht, die über den aktuellen Stand im NPD-Verbotsverfahren informiert. Doch auch zwischen den Drehterminen arbeitet die ganze Mannschaft: Redaktionstexte müssen geschrieben und die Aufgaben koordiniert werden, Filmmaterial muß gesichtet und Außenaufnahmen für die nächsten Beiträge beschafft werden. Trotz des Teleprompters übt natürlich auch Moderatorin Emma Stabel vorab ihre Texte ein, und mit den externen Partnern muß die Zuarbeit besprochen werden, z.B. die Produktionen eines animierten Erklärvideos zum Freihandelsabkommen TTIP, das demnächst behandelt werden soll.

Die Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren funktioniert immer reibungsloser. Auch bei der Filmproduktion gilt: Übung macht den Meister. Mittlerweile kann im Falle von DS-TV von einem präzisen Uhrwerk gesprochen werden, bei dem alle Zahnräder ineinandergreifen und jeder seine speziellen Kenntnisse und Fähigkeiten einbringt, um am Ende gemeinsam ein qualitativ hochwertiges Endprodukt abzuliefern. Der NPD-Bundesverband sponsert DS-TV nach besten Kräften, nicht nur aus Eigeninteresse, sondern auch, weil zum ersten Mal in der Geschichte der deutschen Rechten ein koordiniertes multimediales Gesamtprojekt geschaffen wurde, das die nationale Publizistik deutlich nach vorne bringen soll.

Die neue Internet-TV-Sendung der Deutschen Stimme spielt bei dieser wichtigen Aufgabe eine bedeutende Rolle. Daher ist es wichtig, auch weiterhin über ein gutes Finanzpolster zu verfügen, ohne das ein solches Projekt nicht zu stemmen ist. Jeder Leser unserer Zeitung und jeder Zuschauer von DS-TV kann durch eine Spende dazu beitragen, die Blockade der Massenmedien zu durchbrechen, jeder Internetnutzer kann zur Verbreitung unserer Filme beitragen. Jetzt gilt es für alle, wie ein Mann hinter der neuen Medienoffensive der nationaldemokratischen Bewegung zu stehen, um patriotischen Positionen auch zwischen den Wahlen das notwendige Gehör zu verschaffen.

Alle Filme können Sie hier anschauen: npd.de/ds-tv/

Thorsten Thomsen

 

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