NPD-Landesverband Hessen

25.03.2022

Lesezeit: etwa 1 Minute

Die deutsche Rolle im aktuellen Konflikt im Blick behalten!

Für deutsche Patrioten ist es meines Erachtens nicht notwendig, sich im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine auf eine der beiden Seiten zu schlagen. Man kann absolutes Verständnis für das Interesse der Ukrainer an nationaler Souveränität und Identität und großen Respekt für deren Abwehrleistung haben (gleichzeitig muss man sich fast schämen, weil eine solche Abwehrleistung im eigenen Land bei einem entsprechenden Angriff auf Deutschland nicht zu erwarten wäre).

Man kann trotz berechtigter Kritik am militärischen Vorgehen der russischen Führung auch Verständnis für das geopolitische Interesse Moskaus haben, ein weiteres Voranschreiten der Einkreisung durch die NATO zu verhindern. Als deutscher Patriot sollte man aber vor allem im Blick haben, inwieweit deutsches Staatsversagen zur Eskalation dieses Konflikts beigetragen hat. Auf der einen Seite hat man sich energiepolitisch von einem Land abhängig gemacht, das man seit Jahren mit Sanktionen überzieht und respektlos behandelt, was nun dazu führt, dass man die energiepolitische Abhängigkeit von Russland durch eine Abhängigkeit von Lieferungen aus den USA, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten austauscht. Auf der anderen Seite hat man die Ukraine mit falschen EU- und NATO-Versprechungen gelockt, um sie nun am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen.

Stattdessen schickt man nutzlose Helme, die die Ukrainer auch noch selbst abholen mussten, und vergammelte Waffen aus alten DDR-Beständen. Das außenpolitische Staatsversagen Deutschlands in den letzten Jahren hat mit dazu beigetragen, dass wir nun einen brutalen Krieg in Europa haben, dessen Ausgang und Tragweite für unseren Kontinent noch gar nicht zu kalkulieren ist.

Kritik an der eigenen Staatsführung sollte der gemeinsame Nenner aller deutschen Patrioten sein, auch wenn sie im aktuellen Konflikt nicht immer einer Meinung sein mögen. Ein Zerstreiten über einen Konflikt, der letztlich nicht der unsere ist und dessen Ausgang wir nicht beeinflussen können, kann nicht der richtige Weg sein. Besser wäre es, schon jetzt mit allen europäischen Patrioten über eine Nachkriegsordnung zu reden (denn die wird es geben müssen), am besten ohne jeglichen relevanten raumfremden Einfluss in Europa.

Ronny Zasowk

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