NPD-Landesverband Hessen

24.08.2003

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Leipziger Appell 2004:

Eine Initiative des Parteivorstandes der NPD Gemeinsame Heimat - gemeinsame Verantwortung - gemeinsames Handeln: Deutsche Liste für Europa!

Die Lage in Europa ist gekennzeichnet von einer zunehmenden Auflösung der Interessenkonflikte zugunsten der materiellen Interessen der Herrschenden. Die Folgen dieser Politik sind nicht nur in Deutschland zu beobachten:

• Die Verantwortung für das Gemeinwesen ist einem rücksichtslosen Lobbyismus gewichen. Jeder versucht, seine Interessen zu Lasten anderer durchzusetzen. Die stärksten setzen sich durch. Die Gemeinschaft wird zerstört.
• Der Sozialabbau greift immer weiter um sich. Arme werden immer ärmer, Reiche immer reicher.
• Arbeitslosigkeit ist zu einem dauerhaften Massenphänomen geworden. Im Rahmen einer globalistischen Wirtschaftsordnung ist keine Besserung in Sicht.
• Überalterung und die Folgen der Masseneinwanderung bedrohen die Existenz der Völker Europas. Durch die Zerstörung der Völker soll die Macht der Herrschenden zementiert werden.
• Die Demokratie existiert in der realen Politik nur noch als begriffliche Leerformel. Immer mehr Entscheidungskompetenzen werden in den Kapitalsfaktor verlagert. Im politischen Raum dominiert der Wille der Herrschenden in den USA.
• Die derzeitigen deutschen Politiker vertreten im Europaparlament nicht die Interessen unseres Volkes.

Die letzten 50 Jahre BRD-Herrschaft durch die Etablierten belegen anschaulich, daß diese beständig eine Politik gegen den Mehrheitswillen des eigenen Volkes betreiben. Die Mehrzahl aller Deutschen ist gegen die praktizierte Asylpolitik und der Meinung, das Deutschland kein Einwanderungsland ist. Genauso ist die Mehrheit der Deutschen, dagegen Kriege zu führen und die Einführung des Euro wäre nicht möglich gewesen, wenn das Volk ein Recht gehabt hätte mitzureden und darüber hätte entscheiden können. Diese Mehrheitsmeinungen des Volkes werden weder im Bundestag, noch im Europarat durch die Vertreter etablierter Parteien wahrgenommen. Die nationalen Kräfte müssen also endlich in die Lage versetzt werden, die schweigende Mehrheit der Deutschen gerade dort zu repräsentieren, wo die anderen Mitgliedsstaaten strikt die Durchsetzung eigener nationaler Interessen betreiben und vermeintliche deutsche Politiker den Ausverkauf deutscher Interessen geschehen lassen.

Angesichts dieser Lage ist ein entschlossenes und gemeinschaftliches Handeln erforderlich. Viele dieser Probleme lassen sich zwar auf nationalstaatlicher Ebene, jedoch nur im europäischen Kontext lösen. Deutschland, als Zentrum Europas, kommt dabei als stärkster Volkswirtschaft Europas und bevölkerungsreichstem Land neben Russland eine besondere Verantwortung zu.

Um so verhängnisvoller ist die Zersplitterung der Kräfte in Deutschland, die gegen die beschriebene Politik Widerstand leisten und wieder eine Politik zum Wohle des gesamten deutschen Volkes betreiben wollen.

In dieser Stunde der Not gilt es zu zeigen, daß es politische Kräfte jenseits des herrschenden Lobbyismus gibt, die bereit sind, ihre persönlichen Interessen zum Wohle des Ganzen zurückstellen.

Der Parteivorstand der NPD ergreift die politische Initiative, um durch eine mögliche Bündelung nationaler Kräfte bei den anstehenden Europawahlen eine starke, am Volkswohl orientierte Interessenvertretung ins Europaparlament zu senden.

Das Ziel dieser Initiative ist es, ein Zeichen zu setzen, daß nationale Politik erfolgreich ist, um die Interessen des eigenen Volkes nachhaltig zu schützen und zu fördern und um diesen Erfolg dafür zu nutzen, die Inhalte nationaler Politik zu transportieren und „gesellschaftsfähig“ zu machen. So wird eine Gegenmacht zu den gleichgeschalteten Massenmedien geschaffen und den Lügen, die diese über nationale Politiker in die Welt gesetzt haben, die Tat entgegengesetzt.

Der NPD-Parteivorstand beschloß auf seiner Sitzung am 24. August in der Heldenstadt Leipzig, erneut zu versuchen, die Kräfte der konkurrierenden Parteien zum Wohle Deutschlands zu bündeln. Unter Zurückstellung eigener Parteiinteressen schlägt die NPD die Gründung einer Deutschen List für Europa (DLFE) vor, welche paritätisch mit Kandidaten der REP, DVU, DP und NPD besetzt, die nationale Wahlplattform und Vertretung all der Deutschen bilden soll, die es noch sein wollen.

Der Parteivorstand beauftragte daher den Parteivorsitzenden, unverzüglich, noch vor dem Europawahlkongreß der NPD am 03./04. Oktober, den Vorsitzenden der konkurrierenden Mitbewerbern den in Leipzig beschlossenen Appell zu unterbreiten, um diese für die Mitarbeit zu gewinnen. Bei einer positiven Antwort aller genannten nationalen Parteien bis zu diesem Datum wird die NPD auf eigene Wahlteilnahme zur Europawahl verzichten und mit ganzer Kraft die DEUTSCHE LISTE FÜR EUROPA unterstützen!

Bis zu diesem Zeitpunkt verzichtet die NPD auf eine Veröffentlichung ihres Angebotes, um mögliche Verhandlungen darüber nicht zu gefährden.

Leipzig, den 24. August 2003 Der Parteivorstand der NPD

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