03.12.2006
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Stoppt die Islamisierung Europas - Demo in Wiesbaden
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Wiesbaden
Unter dem Motto "Stoppt die Islamisierung Europas" zogen am gestrigen Samstag rund 80 nationale Aktivisten durch Wiesbaden Gräselberg. Anlass für diese Demonstration war der Bau einer Groß-Moschee in besagtem Stadtteil. Nach fast zwei Stunden hatten es die Beamten geschafft alle Teilnehmer der Demonstration zu durchsuchen und deren Personalien zu kontrollieren. Der Marschzug formierte sich gegen 15 Uhr und schon kurz zuvor schloss sich der erste Bürger der NPD-Demonstration an. Mit den Parolen "frei, sozial und national", "Hier marschiert der nationale Widerstand" und "Ali, Mehmet, Mustafa geht zurück nach Ankara" zog dieser in Richtung Moschee los. Nach rund 200 Metern Fußweg wurde die Demo gestoppt. Hinter einer Kurve befanden sich nach Polizei-Angaben einige Gegendemonstranten, welche die Straße blockierten. Die Einsatzleitung erklärte uns, man würde die Straße umgehend räumen. Ausser dieser kleinen Sache war aber keinerlei Gegenwehr seitens der Bürger zu spüren, zudem schlossen sich inzwischen zwei weitere Personen der Demo an. Nach ca. 15 Minuten des Wartens, erfuhr man, dass aus dem Demonstrationszug "Volksverhetzende Parolen" (Ali, Mehmet.....) gerufen worden waren, dies gegen die Auflagen verstößt und die Demonstration somit beendet wäre. Der ehrenwerte Systemknecht im Lautsprecherfahrzeug war mit seiner Rede noch gar nicht am Ende, als Marcel Wöll per Durchsage eine Spontan-Demo anmeldete. Dies wurde uns verwehrt, da es sich um eine Folge-Veranstaltung handeln würde. Man kam den Aufforderungen der Sytsembüttel nicht nach und verharrte auf der Kreuzung und skandierte lauthals Sprechchöre. Nach kurzer Zeit kam es zu mehreren Rangeleien. Die Kandidatin zur Oberbürgermeisterwahl von Frankfurt, Doris Zutt, wurde dabei von einem Polizisten angegriffen. Die Laune der Grünen verschlechterte sich noch ein wenig, als sie mitbekamen, dass diese Aktion auf Video festgehalten wurde. Nach einiger Zeit zog man sich auf den Bahnhof zurück um die Heimreise anzutreten. Auch dort kam es wieder zu kleinen Rangeleien mit der Polizei. Es wurde versucht einen Teilnehmer um seine Videokamera zu erleichtern. Die scheiterte jedoch am beherzten Eingreifen vieler Aktivisten. Eine Hunderschaft fuhr mit den Demo-Teilnehmern zum Treffpunkt zurück, verhielt sich jedoch sehr ruhig. Auch der Lautsprecherwagen wurde von mehreren Einsatzfahrzeugen begleitet. Man wollte wohl eine drohende Spontan-Demo in Eltville verhindern, was ihnen Aufgrund der enormen Präsenz auch gelang.
Gegen das Verbot der Spontan-Demo werden natürlich Rechtsmittel eingelegt.