27.12.2006
Lesezeit: etwa 2 Minuten
Linksextremisten randalierten in Bad Nauheim
»
Zur Hauptseite wechselnBericht
Bad Nauheim
Rund 60 Jugendliche haben in der Nacht vom 23. auf 24.12.06 die Innenstadt von Bad Nauheim in ein Schlachtfeld verwandelt. Aus Frust über die Schließung des Jugendzentrums zogen die Randalierer durch die Stadt und richteten erheblichen Schaden an. Weil sich mehrfach Anwohner über Lärm und Dreck beklagten, ließ die Stadt vergangene Woche die Schlösser vom Juz austauschen.
Farbbeutel wurden gegen das Jugendzentrum, das Rathaus und ein Kaufhaus geworfen. Blumenkübel auf der Straße wurden umgekippt. Schaufensterscheiben von zwei Banken und drei Geschäften gingen zu Bruch. Dazu wurde unter anderem ein Fahrradständer aus der Verankerung gerissen und durch die Scheibe einer Bank geworfen, wie ein Polizeisprecher berichtete.
Als zwei Streifenwagen eintrafen, flogen Bierflaschen und zerstörten jeweils die Heckscheibe. Bei dem mehrstündigen Einsatz wurde ein betrunkener 19-jähriger aus Rosbach festgenommen und verbrachte die Nacht zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam. Die Polizei nahm die Personalien von mehr als 50 Jugendlichen auf und stellte Beweismittel wie Farbe, Feuerwerkskörper, Transparente und eine Schreckschusswaffe sicher. Der Sachschaden liegt nach den ersten Schätzungen zwischen 30.000 und 50.000 Euro. Den Tätern drohen Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Haus- und Landfriedensbruch. Wir fragen uns, warum nur eine Person von den mindestens 60 Randalierern verhaftet wurde. Fraglich ist auch, warum die Polizei von der Stadt nicht früher darüber informiert wurde, dass die Schlösser des Juz von Mitarbeitern der Stadt am Mittag ausgewechselt wurden. Da bereits für den Abend ein Punk-Konzert angekündigt war und die Randale bei diesem Klientel was dort verkehrte, wohl schon vorhersehbar war. Warum nun Politiker diese Randale verharmlosen und Funktionäre der WASG/Linkspartei sogar leugnen, dass es sich hierbei um linke Jugendliche handeln würde, ist den Wetterauer Nationaldemokraten unverständlich, da schon seit Jahren bekannt ist, dass im Bad Nauheimer Juz ausschließlich linke Jugendliche verkehren und dort oft Drogen konsumiert wurden.
Der Verfassungsschutz warnte in der Vergangenheit immer wieder vor den „ach so gefährlichen“ Nationalisten, aber an jenem Abend konnten sich die Bad Nauheimer Bürgerinnen und Bürger wieder einmal davon überzeugen, von welcher Seite die Kriminalität und Gewalt ausgeht. Es werden jedoch jährlich über 64 Millionen Euro für Initiativen gegen Rechts ausgegeben und überall fehlt das Geld in diesem Staat, um gegen die Kriminalität anzukämpfen. Dabei sieht man, um was es den Herrschenden in diesem Land geht: Nicht um die Sicherheit auf der Straße, sondern gegen friedliche Nationalisten vorzugehen. Bei der nächsten Demonstration gegen Rechts steht der Landrat des Wetteraukreises Rolf Gnadl (SPD) wieder im „Aufstand der Anständigen“ mit kriminellen Antifaschisten Hand in Hand um Zivilcourage gegen aufrechte nationaldenkende Menschen zu zeigen.
Die NPD empfiehlt den Jugendlichen, sich lieber in einen der zahlreichen Bad Nauheimer Vereine oder der Nationalen Opposition zu organisieren, als sich in die Fänge linker Phantasten und ihren gewalttätigen antifaschistischen Kreisen zu begeben.