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17.02.2008

Lesezeit: etwa 3 Minuten

"Macht den 13. Februar zum offiziellen Gedenktag!"

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Bericht
Zeitzeugenbericht von Peter Trawiel

Am 16.2.2008 führte die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland e.V., wie in den vorangegangenen Jahren auch einen Trauermarsch im Gedenken der Opfer des alliierten Bombenterrors in Dresden durch.

Nach seriösen Schätzungen folgten weit mehr als 6.000 Teilnehmer dem Aufruf der jungen Generation von Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten und Menschen, die sich für Politik und Geschichte interessieren und denen Deutschland am Herzen liegt.

Viele Dresdener und Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet schlossen sich dem Trauerzug an, an dem ich erstmals auch teilnahm, der Opfer des Bombenangriffs vom 13. und 14. Februar 1945 in würdiger Weise zu gedenken, aber auch jenen überlebenden Menschen von Flucht und Vertreibung durch den kommunistischen Terror meinen Respekt zu zollen.

Dem Einmarsch der Roten Armee in den Ostgebieten hatte sich die Bevölkerung Dresdens durch Flüchtlinge aus Pommern, Schlesien, Ost- und Westpreußen auf über eine Million Menschen verdoppelt und diente ihnen als Hauptanlaufpunkt.
Dresden war der Höhepunkt einer Vernichtungspolitik gegen den östlichen Teil Deutschlands, die mit Massenmord und beispielloser Kulturzerstörung ein Stück Deutschlands ausradiert hat. Aber Vernichtung ist erst dann endgültig, wenn die Erinnerung ausgelöscht ist. Darum dürfen Menschen nicht aufhören, an die Millionen Opfer des Terrors gegen die deutsche Zivilbevölkerung zu erinnern.
In Dresden war wie an keinem anderen Ort der massenhafte Tod unschuldiger deutscher Menschen und die Zerstörung deutscher Kultur konzentriert. Hier ist an das Schicksal jener Millionen von Deutschen zu gedenken, für die das Kriegsende keine Befreiung war.

Deshalb müssen die Opfer des kommunistischen Verbrechens unaufhörbar die politisch Verantwortlichen auffordern: "Macht den 13. Februar zum offiziellen Gedenktag für die Bundesrepublik!"

Man darf dem deutschen Volk die bedrückenden Wahrheiten des tatsächlichen Kriegsendes nicht verschweigen. Nur die lückenlose Wahrheit schafft einen gerechten und dauerhaften Frieden und ist die Grundlage für das Selbstbewusstsein einer Nation. Leid lässt sich nicht aufrechnen. Aber die dauerhafte und einseitige Missachtung der Opfer an einem Volke ist Unrecht.
Dresden war ein Kriegsverbrechen, eine Stadt ohne jegliche Luftschutzmaßnahmen und Verteidigung, die mit Flüchtlingen überfüllt war und in Schutt und Asche gelegt wurde. Dieses Kriegsverbrechen wurde bis heute nicht geahndet, im Gegenteil, heute verteidigen deutsche Politiker das Verbrechen als gegebene Notwendigkeit. Die Folge konnte sein, an dem dass kommunistische Gewaltverbrechen unter Stalin anknüpfte und von der SED mit ihrer Stasi an Millionen Menschen vervollständigt wurde.

Die Toten von Dresden und all den anderen deutschen Städten rufen nicht nach Rache, dies ist dem deutschen Wesen ohnehin fremd, sondern sie fordern Wahrheit, Gerechtigkeit und ehrendes Gedenken, damit uns und unseren Nachkommen ein ähnliches Schicksal erspart bleibt.

Als Zeitzeuge des kommunistischen Verbrechens bis 1949 bereits als Kleinstkind mit meiner Mutter in einem Lager der Russischen Besatzung interniert, wurde ich mit dem Mauerbau 1961 in Berlin konfrontiert und nun Opfer der SED, ihrer Stasi. Mein Leben wurde als Staatsverbrecher wegen politischer Haft, Folter, einer jahrelangen Verfolgung gezeichnete. Deshalb bin ich heute sehr betroffen von den Ereignissen der Linken um das Gedenken der Bombenopfer von Dresden, das der Störung der Totenruhe gleichkommt. Aber damit haben rote kein Problem, was die Störung der Totenruhe durch die SED-Nachfolger der Ermordeten Häftlinge der Stasi auch auf dem Gerdrautefriedhof von Halle bestätigt. Die Geschichte der Torgauer Häftlingsurnen und ihre Umbettung Wenn es nicht die chaotischen Randaleverbände der Linken sind, handelt es sich meist um Menschen die jahrelang dem SED-Stasistaat Diener waren, das Völkerrecht brachen, nichts gegen die Unterdrückung Andersdenkender die Freiheit und Demokratie auch für Ostdeutschland forderten taten, nun sich als die neuen Demokraten bezeichnen und ein neues Feindbild suchen.

Daraus ist für Zeitzeuge des kommunistischen Verbrechens zu schließen, dass diese Leute aus der Vergangenheit im SED-Unrechtsstaat nichts gelernt haben.

Niemand wird die Wahrheit auf Dauer aufhalten, deshalb rufe ich als Zeitzeuge des kommunistischen Verbrechens all jenen die sich zur deutschen Geschichte erneut verirrt haben und nun neue Diener der Beliebigkeit werden könnten, den Rütlischwur zu.

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr.
Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

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