29.02.2008
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Rußlanddeutsche für die NPD
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Daß gerade die Deutschen, die schon seit Generationen im Ausland leben, ein besonders gutes Verhältnis zu ihrer eigenen Nation und ihrem eigenen Volk haben, ist bekannt.
Die meisten von Ihnen brauchten nicht die Segnungen der Umerziehung der Deutschen in West- und Mitteldeutschland mitmachen, die die Entfremdung vom eigenen Volk zum Ziel hatte.
Besonders groß ist die Gruppe der Deutschen, deren Familien schon seit Generationen in Rußland leben und dort sehr viel für den Aufbau geleistet haben. Die Säuberungen unter der kommunistischen Herrschaft haben sie zu Aussätzigen gemacht. Deshalb ist der Wunsch vieler Rußlanddeutscher verständlich, in das Land ihrer Vorfahren zurückzukehren. Die, die in den letzten Jahren zu uns gekommen sind, haben sich gut eingelebt und sind zu wertvollen Teilen in den neuen Heimatgemeinden geworden.
Da gerade die Deutschen aus Rußland ein besonders positives Verhältnis zu ihrem Volk haben, hat die Bundesregierung den Zuzug erheblich gebremst und beabsichtigt, weitere Hürden aufzubauen. Trotz eindeutigen Nachweises deutscher Abstammung ist zum Beispiel der Sprachtest ein wirksames Instrument, um Einreiseanträge abzulehnen. Der Zuzug von Kontingentjuden aus der ehemsligen Sowjetunion hingegen ist wesentlich leichter.
Auch in der NPD arbeiten Deutsche aus Rußland mit. Im niedersächsischen Wahlkampf waren sie aktiv und im letzten Sommer machten auch die zehntausend Besucher der Tagung der rußlanddeutschen Landsmannschaft Bekanntschaft mit ihren Landsleuten in der NPD. Die Flugblätter und das weitere Material, zum Teil zweisprachig, wurden dankbar entgegen genommen.
Dennoch ist auch in den eigenen Reihen sehr viel für das Verständnis der Rußlanddeutschen zu tun. Unwissen führt oft dazu, daß sie manchmal schon allein wegen der Sprache mißverstanden werden.
In einigen Teilen Deutschlands gibt es Spannungen zwischen Einheimischen und deutschen Neubürgern, die nicht sein müssen. Der Arbeitskreis der Rußlanddeutschen innerhalb der NPD soll Abhilfe schaffen. Aus allen Teilen Deutschlands trafen sich Deutsche in der Berliner Parteizentrale, die erst vor einigen Jahren aus Rußland zugezogen sind. Der Vorsitzende der NPD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, bekräftigte ebenso seine Solidarität mit ihnen wie das Parteivorstandsmitglied Jörg Hähnel.
Die Rußlanddeutschen werden sich in der Partei öfter zu Wort melden. Viele von ihnen stehen bereit für Schulungen zum Thema „Deutsche im Ausland“ aber auch als Referenten für Parteiveranstaltungen zu diesem Thema. Im Arbeitskreis selbst sollen nicht nur die Betroffenen mitarbeiten sondern auch interessierte Mitglieder und Anhänger der Partei.
Wer im Arbeitskreis der Rußlanddeutschen mitarbeiten will, Referenten für Schulungen und Veranstaltungen benötigt oder aber allgemeines Informationsmaterial zu diesem Thema haben will, meldet sich bei der Parteizentrale der NPD.