21.04.2008
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Jahreshauptversammlung der NPD Westerwald
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Zur Hauptseite wechselnBericht
Am Sonntag den 20.04.2008 kamen in der Concordia-Halle in Unnau etwa 120 Menschen von jung bis alt zusammen um der diesjährigen Jahreshauptversammlung der NPD Kreisverbandes Westerwald sowie des NPD Ortsverbandes Unnau beizuwohnen. Mehrere Kameradinnen und Kameraden aus dem KV-Wetterau nahmen daran ebenfalls teil. Die Veranstaltung wurde dank der Mithilfe der Polizei rechtzeitig planmäßig eröffnet. Vor der Veranstaltungshalle demonstrierten Gutmenschen Linke Chaoten gegen die NPD-Versammlung. Angesichts der Mobilmachung im Vorfeld, ist die Zahl der Teilnehmer der Gegendemo aber nur lächerlich.
Bei den Neuwahlen gab es keinen großen Überraschungen und so wurde der alte Vorstand einstimmig im Amt bestätigt. Der alte und neue Vorsitzende zeigte sich angesichts der breiten Unterstützung sehr zufrieden. Besonders aus der Region hatten viele Leute den Weg nach Unnau gefunden. In seiner Begrüßungsrede stellte der Kreisvorsitzende besonders heraus, dass die Strategie aufgegangen sei, die Hinterzimmer der Kneipen zu verlassen und in den öffentlichen Raum vorzudringen. Er betonte, man wolle auch in Zukunft prüfen welche Hallen im Raum Westerwald für die Zwecke der NPD zu nutzen sind. Aufgrund des großen Andrangs im Vorfeld zur Veranstaltung in Unnau brach im Gemeinderat vor Ort Panik aus. Die NPD erwartet etwa 300 Leute zu Ihrer JHV. Die anvisierte Tagung in der großen Halle verweigerte das Gericht jedoch. Dank der perfekt funktionierenden Mobilisierungskette konnten jedoch rechtzeitig alle Interessenten über die Lage informiert werden, und blieben aus Platzgründen fern. Anschließend referierte der Gastredner Safet Babic über die aktuellen politischen Gegebenheiten in Rheinland-Pfalz. Er zeigt sich erfreut, dass so viele Menschen im Westerwald zu der Veranstaltung gekommen seien. Der hohe Mobilisierungsfaktor sei sicherlich auch ein Grund der guten Vorberichterstattung in der Presse, so Babic. In der Tat war auch Überregional darüber berichtet worden, dass die NPD in Unnau tagen würde.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war sicherlich gegen 18 Uhr erreicht. Mit stehenden Ovationen wurde die Ankunft von Udo Pastörs untermauert. Er hatte dem Kreisvorsitzenden bei dessen Besuch im Schweriner Landtag schon vor Monaten freudig zugesagt in Westerwald sprechen zu wollen. Udo Pastörs zeigt in seiner Rede wie immer deutlich, warum es den Machthabern, nicht nur im Parlament von Mecklenburg-Vorpommern, den Angstschweiß auf die Stirn treibt wenn diese mit aller Deutlichkeit ihr Versagen unter die Nase gerieben bekommen.
Untermalt wurde der erfolgreich verlaufene Nachmittag von der Musikgruppe „Carpe Diem“ aus Stuttgart. Sie zeigten ihr ganzes Können und das Publikum war begeistert.
Im Rahmen der JHV sagte der neue Kreisvorsitzende zufrieden: „Der Grundstein im Westerwald ist gelegt. Durch die Berichterstattung und die Demonstration der Linksfaschisten gegen die Veranstaltung, sind wir bei den Bürgern im Gespräch. Es ist mir zwar unverständlich, wie die angeblich so toleranten Menschen auf der Straße der NPD ihre demokratischen Grundrechte absprechen können. Aber angesichts der Fehlinformationen aus der Presse und von den örtlichen Politikern sei dies doch die logische Konsequenz hieraus.
Ist sei aber nicht das Ziel der NPD die Menschen anzusprechen, die sich bereits in ihr Schicksal ergeben habe. Sondern gerade auf die Wähler zurück zu greifen, die sich nicht mit den gegebenen Verhältnissen abfinden wollen und dies zur Zeit noch mit dem Fernbleiben von der Wahlurne ausdrücken.“